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"Angebote richten sich an junge Leute und Senioren"

Interview mit Gebietsverkehrswacht-Chef Joachim Hahmann

Meerane. 

Die Verantwortlichen der Gebietsverkehrswacht Chemnitzer Land haben die Schwerpunkte für das neue Jahr festgelegt. An der Spitze des Vereins steht Joachim Hahmann. Holger Frenzel sprach mit dem 70-jährigen Ruheständler über Projekte und Probleme.

Welche Vorhaben rücken im neuen Jahr in den Mittelpunkt der Gebietsverkehrswacht?

An unseren Schwerpunkten hat sich nichts geändert: Wir konzentrieren uns weiter auf Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche sowie für die Senioren. Die Mitglieder werden in Kindertagesstätten und Bildungseinrichtungen unterwegs sein. Sie organisieren zudem Informationsveranstaltungen, die vor allem bei älteren Autofahrern gut ankommen.

Bei welchen größeren Veranstaltungen präsentiert sich die Gebietsverkehrswacht?

Wir beteiligen uns an vielen Aktionen in der Region. Ich greife zwei Beispiele heraus: Wir sind wieder beim Radlerfrühling, der am 1. Mai stattfindet, in Waldenburg vertreten. Zudem befindet sich ein Poldi-Tag in der Sachsenlandhalle in Vorbereitung.

Wie entwickeln sich die Mitgliederzahlen?

Sie sind auf jeden Fall konstant. Zur Gebietsverkehrswacht gehören rund 50 Mitglieder. Wir konnten uns zuletzt auch über Anmeldungen einer Fahrschule und eines Autohauses, die uns unterstützen, freuen.

Wo machen sich Investitionen in eine Verbesserung der Infrastruktur in unserer Region erforderlich?

Der Chemnitzer Platz in Glauchau bleibt ein Problem. Dort ist es durch die vielen Kreuzungsbereiche für Ortsfremde kompliziert. In diesem Jahr soll der Bau der Ortsumgehung für Gesau und Höckendorf beginnen. Ein Nachteil ist, dass zu Beginn der Trasse in der Nähe der Autobahn kein Kreisverkehr geplant ist. Dagegen hat sich der im Herbst 2013 eröffnete Kreisel an der Auestraße/Meeraner Straße in Glauchau bewährt - der rollt der Verkehr rund.