Auf dem Weg zum Tag der Sachsen

Umgestaltung Limbacher Brachen verschwinden immer mehr

In gut acht Monaten findet der Tag der Sachsen statt. An allen Ortseingängen wird bereits auf das Großereignis hingewiesen, im Bürgerbüro kann man eine Erinnerungsmedaille zum Event erstehen.

Der eine oder andere Einwohner macht sich aber seine Gedanken, wie der Anblick der Stadt auf die Unmengen Gäste wirken wird, die am ersten Septemberwochenende drei Tage lang vor Ort sind.

"Seit vielen Jahren bemüht sich die Stadtverwaltung um den Abriss diverser 'Schandflecke'", informierte Frances Mildner.

"Deshalb freuen wir uns natürlich, dass aktuell gleich mehrere Brachen aus dem Stadtbild verschwinden."

Die Pressesprecherin der Stadt verwies zum einen auf die frühere Fabrik von Theodor Sohre an der Wasserstraße, von der nun nichts mehr zu sehen ist. "Hier führten unzählige Telefonate bei den Erben, die anteilig sogar in Namibia leben, zum Erfolg."

Das große Doppelhaus an der Weststraße wurde zunächst notgesichert, was aktuell zu Verkehrsstockungen führt. Das Grundstück ist herrenlos, eine Zwangsversteigerung wurde durch die Stadt beantragt. Dadurch wird es vorläufig nur einen Teilabriss geben.