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Mittelsachsen

"Bei uns wird niemand allein gelassen"

Volkssolidarität Niederfrohnaer Senioren wird viel geboten - monatlich locken Ausfahrten

Die Volkssolidarität gibt es bereits seit 1945. Was ursprünglich als Hilfsorganisation für ältere Menschen in der DDR bekannt war, entwickelte sich nach der politischen Wende zusätzlich zur Betreuung von chronisch Kranken, Pflegebedürftigen und sozial Schwachen. Die Niederfrohnaer Gruppe steht vor allem für ganz viel Gemeinsamkeit, besonders rund um geteilte Erlebnisse. "Wir zählen in unserer Ortsgruppe 95 Mitglieder, von denen auch viele aus Limbach-Oberfrohna stammen", teilte Regina Holstein mit. "Bei uns ist immer etwas los, niemand wird allein gelassen." Die Vorsitzende informierte, dass an Geburtstagen gratuliert wird, bei runden Zahlen gibt es auch einen Strauß. "Und ab 80 Jahren sogar jährlich", schmunzelt Holstein, die mit ihrer Stellvertreterin Sonja Wünschmann viel auf die Beine stellt. In jedem Monat gibt es eine Ausfahrt, bei der die unterschiedlichsten Ziele angefahren werden. "Dabei ist es eigentlich egal, wohin es geht - im Bus ist immer Stimmung und Unterhaltung", schwärmen die beiden Frauen. Alle Reisen sind in einem großen Album festgehalten, in dem auch die Mitglieder stöbern dürfen. "Ein Highlight des Vorjahres war der Tag bei Jens Weißflog in Oberwiesenthal", erinnert sich Regina Holstein. Der frühere Skispringer hatte sich in seinem Hotel Zeit für die Gruppe aus Niederfrohna genommen. Auch die Adventsfahrt nach Bärenstein ins "Fichtenhäusel" war ein Erlebnis, das mit der Lichterfahrt durchs Erzgebirge gekrönt wurde. 2016 stehen Dresden, der Leipziger Zoo oder die Wartburg auf dem Programm. "Wir möchten uns vor allem bei Bürgermeister Kertzscher bedanken, der uns immer unterstützt hat. Ein großer Dank auch an unsere Kassierer und an all unsere Mitglieder, die die gemeinsamen Erlebnisse unvergesslich machen."