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Erzgebirge

Bergstadtexpress war erneut eine Zugnummer

Verbindung Erfolg lässt Wünsche keimen

Freiberg. 

Freiberg. Zum vierten Mal fuhr der sogenannte Bergstadtexpress wieder von Freitag bis Sonntag während des Freiberger Bergstadtfestes von Brand-Erbisdorf und Nossen aus in Richtung Silberstadt.

Organisiert von dem Landtagsabgeordneten Steve Ittershagen und der Preßnitztalbahn war diese Verbindung einmal mehr ein riesiger Erfolg. So nutzten rund 3.400 Reisende dieses seltene Angebot, denn die Strecke ist seit Jahrzehnten schon nicht mehr befahren und liegt in der Regel still. "Bei einigen der Züge mussten manche Fahrgäste schon einmal im eigentlich dem Betriebspersonal vorbehaltenen Abteil reisen", beschreibt Ittershagen den Andrang.

Wird die Strecke wieder aufgenommen?

Doch kommt er in seiner Bilanz auch auf das Problem zu sprechen, welches dabei zutage trat, nämlich die Tatsache, dass sich viele Menschen wieder die Einrichtung einer regelmäßigen Zugverbindung auf dieser Strecke wünschen. Der Bergstadtexpress ließ bei vielen die Frage aufkommen, ob die Einstellung der Strecke 1998 nicht ein Fehler gewesen sei. "Dieser Wunsch und diese Nachfrage kam den Zugbegleitern regelrecht in der Dauerschleife zu Ohren", so Steve Ittershagen.

"Verwunderlich ist das nicht, benötigen doch selbst die historischen Züge zwischen Brand und Freiberg mit einer Fahrzeit von 14 Minuten nicht einmal eine Viertelstunde." Moderne Bahnen könnten die Strecke in rund 10 Minuten schaffen. Diesen Bedarf, sagt der Politiker, gelte es zu untersuchen. Er halte es für sinnvoll, dass sich alle Beteiligten dieses Themas annehmen.