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Bildhauer entwerfen Holzskulpturen

Symposium Mit Axt, Beil und Kettensäge

Lauenhain. 

Seit Mittwoch wird an der Bootsanlegestelle in Lauenhain gesägt, gehämmert und gestemmt. Bereits zum 15. Mal wurde im Rahmen des anstehenden Talsperrenfestes das Symposium "Kunst am Wasser" eröffnet. Vier Künstler haben noch bis morgen Nachmittag Zeit, aus einem einfachen Baumstamm ihre Holzskulptur zu formen. Alle Arbeiten sind für den Kunstwanderweg der Talsperre bestimmt und haben bereits einen festen Platz: "In den letzten Jahren gab es leider oft Probleme, da viele Grundstücke in Privatbesitz sind. Für die neuen Objekte haben wir aber einen Standort gefunden", versicherte Thomas Caro, Geschäftsführer vom Zweckverband Kriebsteintalsperre. Das Kunstwerk der Hallenserin Katja Jaroschewski mit dem Titel "Der Sprung ins kalte Wasser?" ist für die Jugendherberge in Falkenhain vorgesehen. Alle anderen drei Skulpturen sollen nach ihrer Fertigstellung in Lauenhain bleiben. Die Teilnehmer Silvio Ukat (Glauchau) und Peter Eberlein (Aue) setzen bei ihren Werken vor allem auf Funktionalität. Ukat wird versuchen, einen "Fischthron" aus dem Baumstamm zu formen, auf dem man auch sitzen kann. Einziger Neuling des Symposiums, Peter Eberlein, hat sich vorgenommen, eine "Sitzbank" herauszuarbeiten. Der vierte Teilnehmer, der Jenaer Tim Weigelt, möchte hingegen mit seiner "Quellnymphe" etwas "Frisches und Neues" auf dem Kunstweg etablieren. Mit dem Werk des Mittweidaer Bildhauers Johannes Schilling habe seine Nymphe aber nichts zu tun.

Zum Abschluss des vom Zweckverband und dem Mittelsächsischen Kultursommer veranstalteten Symposiums wird eine Jury morgen einen Sieger küren, auch wenn "alle vier bereits Gewinner sind", so Caro.



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