Brand-Erbisdorf: Auf den Spuren des Bergbaus

Projekt Schüler lernen Montanhistorie kennen

Brand-Erbisdorf. 

Brand-Erbisdorf. Was ist ein Pulverhaus, warum stehen die Halden in einer Reihe und wieso war das Wasser der größte Feind des Bergmanns?

Den Antworten auf diese und andere Fragen rund um den Bergbau gingen in der vergangenen Woche die Schüler des Förderzentrums Clemens Winkler in Brand-Erbisdorf auf den Grund. Unter dem Schuljahresmotto "Dem Glück auf! der Spur" erkundeten die Schüler Ende September die Spuren des Bergbaus in ihrer Region. Unterstützt vom Verein Welterbe Montanregion Erzgebirge ging es ins Museum "Huthaus Einigkeit". Hier zeigte Museumsleiter Thomas Maruschke, wie die Bergleute arbeiteten und welche Aufgaben schon Kinder im Bergbau verrichten mussten. Auf dem Museumsgelände waren dann Kraft und Geschick gefordert.

Bei der Arbeit mit Schlegel und Eisen konnten sich alle noch einmal selbst als Bergmann ausprobieren. Außerdem standen im Rahmen der Projektwoche noch zwei weitere spannende Termine in Freiberg an. Die Kinder machten sich in der Terra Mineralia auf die Suche nach den Schätzen, die die Bergleute aus der Tiefe bargen. Und bei der Einfahrt in das Lehr- und Besucherbergwerk "Reiche Zeche" ging es mit dem Förderkorb hinab in die Tiefen des Berges.Die Sparkassen-Stiftung für Kunst und Kultur der Sparkasse Mittelsachsen unterstützte die Schule bei der Durchführung dieses Projekttages. Die Haldenlandschaft im Goldbachtal und das Museum "Huthaus Einigkeit" in Brand-Erbisdorf sind Teile der Bergbaulandschaft Freiberg.