Brandschutz geht auch die Kleinsten etwas an

Feuerwehr Brandschutzerziehung in Grundschule in Hainichen

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Die Klasse 2 b der Hainichener Eduard-Feldner-Grundschule mit ihrer Klassenleiterin Regina Garn, Dieter Greysinger, Sandro Weiß und Achim Berthold (von links). Foto: Stadtverwaltung Hainichen

Hainichen. Dass Brandschutz auch heute einen hohen Stellenwert hat, wurde erst kürzlich wieder deutlich: Einer der bekanntesten Smartphone-Hersteller überhaupt musste eine riesige Rückrufaktion starten, weil die Akkus der Geräte so heiß werden konnten, dass sie Feuer fingen. Hier ist Brandschutz gefragt.

Aber auch bei den immer mehr zunehmenden Wetterunbilden ist der Einsatz der Feuerwehr dringlicher denn je. Um die Wichtigkeit der Feuerwehr-Arbeit bereits so zeitig wie möglich zu vermitteln, besuchten kürzlich Hainichens Stadtwehrleiter Sandro Weiß alle drei zweite Klassen der Eduard-Feldner-Grundschule.

Dabei wurde ein Malbuch des Kreisfeuerwehrverbandes Mittelsachsen vorgestellt, das durch Sponsoring von Firmen aus dem Landkreis Mittelsachsen überhaupt erst möglich wurde. Aus Hainichen beteiligte sich ein Betrieb des Gewerkes Sanitär - Heizung - Klima finanziell am Erstellen der Broschüre.

Auch wenn die Personaldecke der Hainichener Feuerwehr aktuell recht gut bestückt ist, die Nachwuchsarbeit liegt dem Wehrleiter und den Jugendwarten sehr am Herzen. "Auch in unseren Ortsteilen Cunnersdorf und Bockendorf gibt es Nachwuchs-Wehren", stellt nicht nur Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger wohlwollend fest.

Alle Kameradinnen und Kameraden engagieren sich über das Normalmaß hinaus für ihre Mitmenschen. Besonders gefragt sind Feuerwehrleute ab einem Alter von 16 Jahren, die kurzfristig ins Einsatzgeschehen eingebunden werden können. Natürlich sind auch ältere Quereinsteiger willkommen.

"Bevölkerungsschutz geht alle an", ist einer der Leitsätze bei der Tätigkeit von Sandro Weiß, dem Hainichener Stadtwehrleiter. Wer Interesse an der Arbeit der Feuerwehr hat, sollte einfach mal im Hainichener Feuerwehrhaus, Kastanienring 10, vorbeischauen oder mit Stadtwehrleiter Sandro Weiß, den Jugendwarten Uwe Schulz, Toni Rinke (beide Hainichener) beziehungsweise René Moos (Cunnersdorf) in Kontakt treten.