Buntes Treiben beim Ringethaler Carneval Verein

VEREIN Jugendliche setzen sich für Fasching ein

Altmittweida/Ringethal. 

Altmittweida/Ringethal. In den kommenden Wochen erreicht das Faschingstreiben seinen saisonalen Höhepunkt. Die Vorfreude darauf ist beim Ringethaler Carnevals Verein bereits jetzt zu spüren. In den vergangenen Monaten haben die ehrenamtlichen Mitglieder des RCV in ihrer Freizeit Bühnenbilder gebaut, Sketche geschrieben, Tanzschritte geübt und Musik ausgewählt. "Es gab keinen Tag ohne Fasching", verrät Stefanie Roth. Die junge Frau tanzt für die Funkengarde und gehört zum Nachwuchs des RCV.

Auch Werbung auf Social Media

Gemeinsam mit den anderen Jugendlichen des Vereins übernahm sie dieses Jahr auch die Werbung für die Faschingsfeiern. "Neben den üblichen Plakaten haben wir dieses Mal auch gezielt auf Instagram und Facebook gesetzt", erklärt Stefanie Roth und ergänzt: "Mit Bildern und Collagen haben wir so im Internet auf uns aufmerksam gemacht und viele Leute erreicht". Dass mit diesem Konzept nicht nur junge Leute erreicht werden können, weiß Julia Krasselt. Auch sie tanzt für die Funkengarde. "Auf Facebook sind zum Beispiel auch Eltern unterwegs, die so von unserem Kinderfasching erfahren", erzählt die faschingsbegeisterte junge Frau.

Mit ihrem Konzept hatten die Jugendlichen großen Erfolg. Alle Veranstaltungen sind bereits ausverkauft. Die Tickets für den Jugendfasching am 22. Februar ab 20 Uhr und dem Seniorenfasching am 24. Februar ab 15 Uhr sind an der Abendkasse beim "Ritterhof" Altmittweida erhältlich. In diesem Jahr entführt der RCV seine feierfreudigen Gäste in eine Märchengeschichte. Für die Gestaltung des Programms ging es sogar bis nach Stendal. "Wir wollten einen besonderen Videoclip mit Frau Holle drehen. In der Region haben wir dafür nicht den passend Platz gefunden. Über einen Bekannten, der Filialleiter in einem Möbelhaus ist, war es dann aber möglich", ist Stefanie Roth dankbar. Für sie ist klar: "Bei uns werden keine albernen Büttenreden gehalten. Alles ist in ehrlicher Arbeit von uns gemacht. Traut euch und kommt vorbei" und Julia Krasselt ergänzt: "Nach dem Programm kann dann bis zum Ende gefeiert und getanzt werden".