Der Anfang ist gemacht: Entsteht hier ein neuer Begegnungsort?

Einsatz Mit vollem Einsatz für die Verschönerung der Ortsmitte

Freiberg. 

Freiberg. Die Alte Schule im Freiberger Stadtteil Zug ist eines der markantesten Gebäude dort. Seit vielen Jahren steht sie allerdings leer, wurde von privater Hand erworben, um sie nach Möglichkeit anders nutzbar zu machen. Diese Vorhaben kamen nicht zur Ausführung, weshalb sich die Stadt Freiberg dazu entschlossen hat, selbst Hand anzulegen und in naher Zukunft aus Haus und Gelände die neue Mitte von Zug zu schaffen, wo unter anderem auch die Freiwillige Feuerwehr eine neue Unterkunft findet.

 

Die Aktion erhielt einen sehr passenden Namen

Doch ist das Gelände nach dem Stillstand der letzten Jahre nicht schöner geworden, weshalb sich auf Initiative des Landtagsabgeordneten Steve Ittershagen am vergangenen Wochenende eine größere Gruppe zusammenfand, die sich des Wildwuchses auf dem ehemaligen Pausenhof annahm und ihm zu Leibe rückte. Da es am Samstag, den 13. Juli, an die Arbeit ging, erhielt der Einsatz durchaus zutreffend den schönen, aber nur noch selten genutzten Namen "Subbotnik".

 

"Der Anfang ist nun gemacht"

 

Alle Beteiligten gingen mit voller Kraft an ihre Aufgabe, um zumindest einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass das Vorhaben, einen Begegnungsort für die Zuger Bevölkerung zu schaffen, auch tatsächlich gelingt. "Herzlichen Dank an alle", sagte Steve Ittershagen im Anschluss. "Der Anfang ist nun gemacht." Im Herbst soll noch ein weiterer Einsatz dieser Art folgen. Bis dahin liegt vielleicht auch schon ein Konzept für die Gebäudehülle vor. Dieses wird derzeit von der Stadtverwaltung Freiberg erarbeitet.