Die Geschichte eines Wohngebiets

Präsentiert Buch beleuchtet Historie Friedeburgs

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Jana Geißler und Andreas Oppelt stellen das Buch zur Geschichte Friedeburgs vor. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Der Stadtteil Friedeburg ist heute aus Freiberg gar nicht mehr wegzudenken. Für die meisten Menschen verbindet sich damit allerdings hauptsächlich der Gedanke an ein Plattenbau-Wohngebiet aus DDR-Zeiten. Dass man damit deutlich zu kurz greift wird klar, wenn man sich die soeben erschienene Broschüre "Friedeburg - Die Geschichte eines Wohngebietes" genauer ansieht. Herausgegeben hat sie der Verein "Lichtpunkt", der sie gegen eine Schutzgebühr von sieben Euro auch vertreibt.

Das Buch ist nach eineinhalb Jahren intensiver Arbeit fertiggestellt worden

Es ist nicht die erste Publikation dieser Art. Bereits mit Arbeiten zum Wasserberg und zum Seilerberg haben sich die Lichtpunkte um Cornelia Riedel und Andreas Oppelt um die Stadthistorie verdient gemacht. Diesmal ist es Jana Geißler zu danken, die in eineinhalb Jahren intensiver Arbeit zusammengetragen hat, was an Texten und Bildern zu bekommen war. Und so liest man erstaunt, dass die Anfänge Friedeburgs bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurückverfolgt werden können. Man erfährt viel über das Kanzleilehngut, die Alte Schule oder das Gastgewerbe. Gerade Letzteres muss man in der Gegenwart schon mit der Lupe suchen. "Schade war, dass trotz eines Aufrufs nicht ein einziger Friedeburger uns mit seinen Erinnerungen unterstützt hat", sagte Cornelia Riedel. Mit Hilfe des Stadtarchivs, des Altertumsvereins, der Fotofreunde und des Tivoli kam aber ein gut gestaltetes Stück Stadtteilgeschichte zusammen. Das Buch hat 126 Seiten, viele Abbildungen und eine Auflage von 300 Exemplaren.