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Die richtig zubeißen können

Ausstellung Nussknacker von regionalen Bastlern in Oederan

Oederan. 

Oederan. Advent und Weihnachten ohne Pyramiden und Räuchermänner, ohne Schwibbogen und Nussknacker ist zumindest bei uns in der Region nur schwer vorstellbar. Sie sind, so nimmt man gemeinhin an, typisch Erzgebirge und verkörpern die hiesige Volkskunst. Das trifft auch auf den Nussknacker zu, wenngleich dessen Kinderstube in Thüringen liegt. 1735 ist in Sonneberg von "Nußbeißern" die Rede. Wie andere Holzkunst entstanden Nussknacker in vielen Küchen, Stuben und Werkstätten von Hobbyschnitzern und Hobbydrechslern auch in der hiesigen Region bis ins vergangene Jahrhundert hinein. Sie waren in Zeiten, als es dieses Ländchen DDR hieß, gar eine Art Zahlungsmittel. Man konnte einen Schinken im Tausch erhalten oder vielleicht sogar ein Autoersatzteil.

Wie auch immer, die Weihnachtsausstellung "Der die Nuss knackt" im Museum Oederan belegt, dass auch die durchaus nicht einfache Herstellung von Nussknackern bei uns Tradition hat. "Die Ausstellung stellt filigrane und Riesen-Nussknacker in den Kontext. Der Einfallsreichtum der regionalen Schnitzer und Bastler ist erstaunlich", sagt Museumsleiterin Ramona Metzler.

Für alle, die noch kein Weihnachtsgeschenk haben

Die Ausstellung kann bis zum 3. März täglich von 12 bis 17 Uhr besucht werden. Übrigens: Am 23. Dezember beteiligt sich das Museum am Oederaner Adventskalender. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk benötigt, sollte im Museumsshop vorbeischauen. Die Bände der "Geschichte der Stadt Oederan" von Werner Ulbricht werden für jeweils 10 Euro angeboten. Weiterhin warten Gutscheine für Veranstaltungen oder Webwaren auf ihre Käufer.



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