Die Sanierung des Wasserrads hat begonnen

Förderung Bis zur Landesausstellung 2020 soll es fertig sein

Hans-Ferdinand Schramm (l.) übergibt Erich Fritz die Förderzusage zur Sanierung des Wasserrades. Foto. Wieland Josch

Freiberg. Will man in bergmännischen Begriffen bleiben, so handelt es sich bei dem Wasserrad im Silberbergwerk um eine sogenannte Wasserkunst. Eindringendes Wasser, auf welches die Bergleute zu allen Zeiten immer wieder trafen, musste aus den Schächten transportiert werden. Dies geschah über eine solche Wasserkunst.

Viele Jahre stand eine entsprechende Apparatur auch im Silberbergwerk auf der Reichen Zeche und wurde dort von den Mitgliedern des Fördervereins "Himmelfahrt Fundgrube" gehegt und gepflegt, um bei den zahlreichen Führungen den Besuchern präsentiert zu werden. Doch alle Pflege stößt irgendwann an ihre Grenzen, und so wurde für das Rad eine generelle Sanierung notwendig, die aber nicht billig sein kann.

Wissen vermitteln und für Technik begeistern

Der Förderverein unter seinem Vorsitzenden Erich Fritz kann sich aber auf seine Partner verlassen. So gibt es seit Jahren eine gute Beziehung zur Sparkasse Mittelsachsen, deren Stiftungen das Projekt "Schule unter Tage" unterstützen. "Damit ist uns etwas ganz tolles gelungen", sagt Vorstandschef Hans-Ferdinand Schramm. "Wir liegen damit in den Top-10 solcher Projekte in ganz Deutschland."

Man wolle nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch für Technik begeistern. Deshalb sei es eine Freude, die Sanierung des Wasserrades zu fördern. Über die Summe rede man dabei zwar nicht, aber es sei schon sehr viel, so Schramm. Mit der Sanierung wurde bereits begonnen, damit das Wasserrad zur Landesausstellung 2020 präsentiert werden kann.