Die Schulsanierungen in Freiberg geht weiter

Bau Agricola-Grundschule und Ohain-Oberschule sind in Arbeit

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Bürgermeister Holger Reuter, Oberbürgermeister Sven Krüger und Hochbaupolier Bert Hachenberger (v.l.) beim Eibschlagen des Richtfestnagels der Agricola-Grundschule. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Es gab mal eine Zeit, und so lange ist sie nun auch wieder nicht her, da wurde in Freiberg offen darüber diskutiert, ob man nicht besser die eine oder andere Schule schließen solle. Glücklicherweise muss eine innere Stimme den Verantwortlichen damals schon zugeflüstert haben, dass nichts so bleibt wie es ist, weshalb man von solchem Unterfangen Abstand nahm.

Was wirklich besser so war, denn die Geburtenentwicklung in der Silberstadt und ihrer Umgebung gestaltet sich seit Jahren derart positiv, dass man nun kaum noch weiß, woher die vielen neuen Kita- oder Schulplätze nehmen. Doch ist Vorsorge getroffen, und vor allem die Kinder der Agricola-Grundschule im Münzbachtal dürften wohl 2018 endlich aufatmen, denn ihr "Exil" in der Grundschule "Carl Böhme" nähert sich seinem Ende. Der Neubau ihrer Schule an alter Stelle steuert auf die Zielgerade zu.

Die Schule wird komplett mit interaktiven Bildschirmen ausgestattet

Ein spannendes Detail dazu verkündete Oberbürgermeister Sven Krüger erst kürzlich auf der Sitzung des Kinder- und Jugendparlamentes. "Die Agricola-Grundschule soll komplett kreidefrei ausgestattet werden", sagte er. Was heißt, dass statt der alten grünen Tafeln interaktive Großbildschirme installiert werden sollen. Auch die Oberschule "Gottfried Pabst von Ohain" macht große Schritte bei ihrer Sanierung und Erweiterung. Zwar ist die endgültige Fertigstellung erst für 2020 vorgesehen, doch sind jetzt schon deutliche Fortschritte erkennbar. Freiberg ist was das angeht für die Zukunft sehr gut aufgestellt.