Ein Bekenntnis zum Standort

Erweiterung Mehrzweckgebäude und Internat befinden sich in Planung

Für die mehr als 300 Auszubildenden, die am Überbetrieblichen Ausbildungszentrum (ÜAZ) in Glauchau auf den Einsatz auf Baustellen vorbereitet werden, sollen sich die Bedingungen in den nächsten Jahren deutlich verbessern. Das Bau-Berufsförderungswerk bereitet umfangreiche Investitionsmaßnahmen vor. Rund sieben Millionen Euro sollen in zwei Neubau-Vorhaben auf dem Grundstück an der Lungwitzer Straße gesteckt werden.

Das Bau-Berufsförderungswerk will die Investition mit Zuschüssen von Bund und Freistaat umsetzen. "Die Signale, dass wir die notwendige Unterstützung bekommen, sind sehr gut", teilt der stellvertretende ÜAZ-Leiter Bertram Lenk mit. Er geht davon aus, dass die Arbeiten im Frühjahr 2016 beginnen können. In einer ersten Etappe soll das Hauptaugenmerk auf das Mehrzweckgebäude gelegt werden. Darin befinden sich neben Unterrichtsräumen für die Aus- und Weiterbildung und Technikräumen auch die Mensa und die Küche. "Im Bereich von Mensa und Küche gibt es durch die Investition einen riesigen Quantensprung", schätzt Bertram Lenk ein.

In dem zweigeschossigen Internat-Neubau, der 2017 folgt, sollen einmal 65 Auszubildende übernachten können. Sie kommen zum Teil aus der Lausitz, dem Vogtland und Nordsachsen. Momentan befindet sich das Internat im Ortsteil Jerisau. "Die dortigen Räume sind aber abgenutzt", sagt Bertram Lenk. Er macht deutlich, dass der Neubau über Zwei-Bett-Zimmer mit Sanitäranlagen verfügen soll. Im Frühjahr 2016 kann das 25-jährige ÜAZ-Jubiläum gefeiert werden. Lenk: "Die Investition ist ein klares Bekenntnis zum Standort."