Ein Erlebnis für jeden Fahrradfreund

Radweg Chemnitztalradweg bietet viele Sehenswürdigkeiten

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Robin Helmert zeigte seiner Oma Christa Gläser den neuen Radwegabschnitt in seiner Fahrradrikscha. Foto: Andrea Funke

Chemnitztal. Bei schönen Temperaturen wird jetzt bestimmt viel Betrieb auf dem Chemnitztalradweg, der seit letzem Samstag 5700 Meter länger geworden ist. (Blick berichtete.) Ab Wittgensdorf können die Radler durchs idyllische Chemnitztal fernab der stark befahrenen Strecke fahren.

Dass dies möglich wurde, gründete sich 2007 der Zweckverband, zu dem die Gemeinden Claußnitz, Taura und Lichtenau gehören. Die stillgelegte Bahnstrecke von Chemnitz bis Wechselburg musste gekauft werden. Auch Burgstädt, Lunzenau sowie Königshain-Wiederau stiegen dann mit ins Boot.

Eine neue Attraktion für Ausflügler

"Unser Ziel ist einmal den Anschluss an den Mulderadweg herzustellen", erklärt Verbandschef und Bürgermeister Claußnitz' Günter Hermsdorf. Viele Ausflügler aus Chemnitz können nun das Chemnitztal mit seinen Sehenswürdigkeiten erkunden. Beispielsweise ist ein Besuch des Freibades in Garnsdorf in 45 Minuten Radfahren gut erreichbar.

Auch ein Ausflug zum Museumsbahnhof in Markersdorf ist ein lohnenswertes Ziel. Dort bietet sich eine Fahrt mit dem Schienentraktor Paul auf den verbliebenen Gleisen der Chemnitztalbahn an. Ein paar Fußminuten entfernt, liegt der Straußenhof der Familie Meersteiner, bei denen die großen Laufvögel beobachtet werden können und es eine große Auswahl von Straußenprodukten gibt.

Die Weiterführung des Radwegs von Markersdorf bis Diethensdorf ist in Bau, Ziel ist die Fertigstellung bis 2019.