Ein Hochbeet für den Parkplatz

Stadtumbau Dammplatz in Frankenberg wird Bindeglied zum Landesgartenschau-Gelände

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In Frankenberg werden die Vorbereitungen für den Umbau des Dammplatzes getroffen. Nach Fertigstellung wird es hier weniger Parkplätze, dafür aber unter anderem Blumenrabatten und Bänke geben. Foto: Ulli Schubert

Frankenberg. Auf dem Frankenberger Dammplatz haben seit kurzem die Bauleute das Sagen. Im Auftrag des Zweckverbandes "Mittleres Erzgebirgsvorland" werden derzeit Entwässerungsleitungen erneuert. Zum Abstellen von Fahrzeugen bleibt da kaum noch Platz. Ab dem 21. August ist es dann mit dem Parken ganz vorbei, teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit.

Baumaßnahme geht bis Ende des Jahres

Dann beginnt der grundhafte Ausbau des Platzes. "Während der Bauphase bestehen keine Parkmöglichkeiten am Dammplatz. Die Stadtverwaltung wird vorübergehend kostenlose Ersatzparkplätze im Bereich des Marktes schaffen. Der Dammplatz wird voraussichtlich Ende dieses Jahres zum Teil wieder befahrbar sein. Die Restarbeiten werden bis Mitte 2018 fertig gestellt."

Im ersten Bauabschnitt wird zunächst die nord-östliche Umfahrung des Platzes ausgebaut. Entlang des Dammplatzes und der Carolastraße wird das Stadtraumkonzept der Stadt Frankenberg umgesetzt, Dazu gehört die Verwendung von Granitplatten und Kleinsteinpflaster. Außerdem wird in diesem Bereich der Fußweg verbreitert.

Im zweiten Bauabschnitt wird die westliche Umfahrung Am Damm zurückgebaut und neu gestaltet. Im südlichen Bereich wird eine Fußgängerzone errichtet. Zahlreiche Parkplätze blieben dennoch erhalten. Baumpflanzungen und ein Hochbeet mit Wechselbepflanzungen sorgen für eine deutliche Aufwertung des Platzes mit Aufenthaltsqualität und auch die Verbindung des "Naturerlebnisraumes Zschopauaue" des geplanten Geländes der Landesgartenschau mit der Innenstadt wird deutlich verbessert.

Sanierung wird gefördert

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 600.000 Euro, der Eigenanteil der Stadt beträgt 15 Prozent. Der Ausbau des Dammplatzes ist eine Maßnahme im Fördergebiet Historische Altstadt und wird durch das Förderprogramm Städtebaulichen Denkmalschutz sowie durch die Kofinanzierung, mit SMUL-Mittel für die Landesgartenschau finanziert.

Seit Anfang des Monats ist auch die Freiberger Straße im Bereich Einmündung Markt/Baderberg voll gesperrt. Der Kanalbau am Baderberg ist bis zum Markt fortgeschritten, sodass nun die Medienanbindungen an Markt und Freiberger Straße erfolgen können. Die Sperrung ist bis zum 13. Oktober geplant.



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