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Eine Zierde für das Dorf

Preis Familie aus Burgstädt schafft ein Kleinod in Kleinvoigtsberg

Zum Tag des offenen Denkmals wurden in Frankenberg die Träger des Denkmalpreises des Landkreises Mittelsachsen geehrt.

Angela und Thomas Krüger leben zwar in Burgstädt, geehrt aber wurden sie für die Sanierung eines Fachwerkhauses in Kleinvoigtsberg. In dieses hatte sich die Tochter verliebt, die nach dem Studium zurück in die alte Heimat wollte. "Allein drei Zimmerleute haben ein Jahr lang am Fachwerk gearbeitet", erzählt Thomas Krüger. "Zuvor mussten 61 Tonnen Bauschutt aus dem Haus geräumt werden. Wir hatten stets eine hervorragende Unterstützung sowohl in baulicher Hinsicht bis hin zur Bank." Ursprünglich habe man das Haus für "denkmalschützerische Massenware gehalten", wie Petra Wein, als Abteilungsleiterin im Landratsamt auch für den Denkmalschutz zuständig, es ausdrückte. Bei den Untersuchungen aber wurde klar, dass das verwendete Holz aus dem Jahre 1691 stammt und es sich damit um eines der ältesten ländlichen Bauten im Kreisgebiet handelt. Zu den weiteren positiven Entdeckungen zählten Andreaskreuze, die heute wieder das Haus zieren. Laudatorin Petra Wein machte den enormen Aufwand und das genauso große Engagement der Familie deutlich. Dadurch sei in mehr als zweijährige Bauzeit ein Kleinod als Zierde des Ortes, zur Freude der Denkmalschütze und natürlich zuerst ein Zuhause für die junge Familie entstanden. Zwei weitere Preise gingen an Inka Postrach und Ekkehardt Oehmichen sowie Katrin Pretzel und Johannes Doms für die Sanierung des Hauptgebäudes des Hofgutes in Biensdorf und an den Leisniger Brückenbaumeister Gerold Meißner.



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