Endspurt für Stadthaus und Kita

Umbau Frankenberg plant Maßnahmen für Landesgartenschau

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Zur Verschönerung des Stadtbilds in Frankenberg gehören auch Abrissarbeiten wie hier im Januar an der Schloß- Ecke Winklerstraße. Foto: Ulli Schubert

Frankenberg. Auf Frankenberg kommen auch in diesem Jahr zahlreiche Maßnahmen zu, die ihr Antlitz ändern werden. "Die Stadt hat Fördermittel von Europa, dem Bund oder dem Land im Zeitraum von 2005 bis 2015 in Höhe von über 30,3 Millionen erhalten.

Der größte Anteil, nämlich 27,1 Millionen Euro wurde in der Stadtentwicklung und im Städtebau eingesetzt. Mit der Entscheidung der Staatsregierung, Frankenberg mit der Ausrichtung der 8. Sächsische Landesgartenschau in 2019 zu beauftragen, wurden die Türen für ein außergewöhnlich umfangreiches Stadtentwicklungsprogramm weit geöffnet.

Fluch und Segen zugleich

Im Zeitraum von 2016 bis 2020, also in nur fünf Jahren, erhält die Stadt über 61,3 Millionen Finanzhilfen, das ist mehr als die doppelte Summe in der Hälfte der Zeit. Für Frankenberg ist diese Entwicklung die Chance und ein Segen zugleich", resümierte Bürgermeister Thomas Firmenich beim diesjährigen Neujahrsempfang.

Zu den zu bewältigenden Projekten gehören natürlich in erster Linie alle Maßnahmen im Zusammenhang mit der Gestaltung des Geländes für die Landesgartenschau 2019 im Naturerlebnisraum Zschopauaue und den Paradiesgärten Mühlbachtal sowie in der Innenstadt und den Baubeginn für die "Schlangen-Brücke".

Aber auch Straßensanierungen stehen wieder im Plan, so unter anderem am Baderberg, der Mühlen- und der Leopoldstraße und am Mühlgraben sowie der Bahnhofstraße und nicht zuletzt der Bundesstraße B 169.

Taka Tuka Land soll fertig werden

Schließlich sollen in diesem Jahr auch die Sanierung der Kita Taka Tuka Land und der Umbau des ehemaligen Hotels Ross zum Stadthaus vollendet werden. Hier sollen unter anderem die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv ein neues Domizil finden und außerdem ein Teil der Verwaltung, wie das Melde- und das Standesamt einziehen.

Für beide Projekte wird der Abschluss in diesem Sommer anvisiert. Aber auch für die Ortsteile gibt es Pläne. So soll im Herbst dieses Jahres mit der Sanierung des Schlosses Sachsenburg begonnen werden. Rund 7,1 Millionen Euro wurden dafür als Fördermittel von Bund und Land bereitgestellt.

In diesem Jahr soll auch die Sanierung der Trauerhalle in Mühlbach realisiert werden, wofür die Leader-Region Flöha- und Zschopautal Fördermittel bereitgestellt hat.