Engagement wurde ausgezeichnet

Ehrung Bürgerinitiative "Gesicht zeigen" wirbt für Toleranz und will Flüchtlinge unterstützen

Die Peniger Bürgerinitiative "Gesicht zeigen" - Netzwerk für demokratisches Handeln wurde jetzt mit dem Sächsischen Förderpreis für Demokratie im Max-Planck-Institut in Dresden ausgezeichnet. Der Hauptpreis ist mit 5000 Euro dotiert und wird zum neunten Mal verliehen. 64 Initiativen, Projekte, Kommunen und Landkreise beteiligten sich an der Ausschreibung, die von der Amadeu Antonio Stiftung, der Freudenberg Stiftung, der Sebastian Cobler Stiftung und der Stiftung Elemente der Begeisterung initiiert wurde. Das Peniger Netzwerk wirbt für Toleranz gegenüber der Vielfalt kultureller, ethnischer und religiöser Überzeugungen sowie für Engagement und Zivilcourage. Groß war die Freude über die Auszeichnung bei der Bürgerinitiative. "Das Preisgeld ist für eine Informationstafel zum Buchenwalder Konzentrations-Außenlager (KZ) in Langenleuba-Oberhain, eine Ausstellung zu diesem Lager und jeweils für ein Projekt mit Schülern der Friedrich-Eduard-Bilz Oberschule und des Freien Gymnasiums zum Thema Asyl, Flüchtlinge und Flüchtlingsursachen vorgesehen", erklärt Mitbegründer Ringo Gründel. Derzeit recherchieren die Mitstreiter intensiv zum KZ in Oberhain. Verbunden ist dies mit der Arbeit an einer Konzeption für die Informationstafel zu diesem Lager. Außerdem soll ein Netzwerk aufgebaut werden, um die für Penig vorgesehenen Flüchtlinge nach ihrer Ankunft schnell zu unterstützen. Der Stadtverwaltung Penig wurde bereits Hilfe angeboten.