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Erzgebirger Wanderbus rollt auf neuer Strecke

Angebot Zu schönsten Stationen im Erzgebirge

Holzhau. 

Holzhau. Seit dem vergangenen Wochenende ist er wieder im Einsatz: Der Wanderbus des Verkehrsverbundes Mittelsachsen und RegioBus. Das Angebot startet damit in seine zweite Saison, auch wenn die Betreiber der Linie zugeben, dass sie sich im vergangenen Jahr schon etwas mehr Zuspruch gewünscht hätten. "Doch kann man nicht von einer Saison allein ausgehen", sagt VMS-Geschäftsführer Harald Neuhaus. Vielmehr habe man Anregungen und Kritik gesammelt und nun versucht, in den neuen Fahrplan zu integrieren.

Offensichtlichste Neuerung ist die Verlängerung der Strecke. Statt nur bis Neuhausen kann man nun, ausgehend von Neuhermsdorf über Rechenberg-Bienenmühle bis nach Seiffen fahren und, ganz nach Wunsch, an einer der vielen Stationen aussteigen, um zurück in den Unterkunftsort zu wandern. Es war vor allem ein Anliegen der Hoteliers und Betreiber von Pensionen und Ferienwohnungen, die ihren Gästen eine solche Möglichkeit offerieren wollten. Denn auf die Art kann man den eigenen PKW einfach stehen lassen und sich ganz auf die Schönheiten des Erzgebirges konzentrieren.

Michael Funke, Bürgermeister der Gemeinde Rechenberg-Bienenmühle, betonte bei einem Vor-Ort-Termin in Holzhau noch einmal, dass man außerdem auf eine Optimierung der Fahrzeiten gedrungen habe, die auch umgesetzt wurde. "Es hat ja keinen Sinn, wenn der Bus fährt, obwohl die Touristen noch am Frühstückstisch sitzen", meinte er. "So ein Angebot ist alles andere als selbstverständlich", fügte er noch an und hofft, dass in diesem Jahr die Resonanz eine größere sein wird, damit auch künftig der Wanderbus rollen kann.

20.000 Euro koste die Strecke den VMS im Jahr, sagte Mathias Korda, zuständig für die Infrastruktur. Doch sei das dennoch eine gute Investition, hebe sie doch die touristische Attraktivität der Region.