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Essbare Kunst in Workshops erlernen

Kreativ Madlen Seigerschmidt zeigt, was man aus Obst und Gemüse sowie Seife alles machen kann

Claußnitz/Altmittweida. 

Konzentriert sitzen die vier Frauen und ein Mann in der Runde und versuchen genau wie Kursleiterin Madlen Seigerschmidt mit einem spitzen Thai-Messer eine Aubergine in einen Pinguin zu verwandeln. Es ist der Grundkurs vom Obst und Gemüseschnitzen im Gasthof Roter Hirsch. "Wenn man sein Büfett mit essbaren Schmuckstücken hübsch dekoriert, drückt man seinen Gästen seine Wertschätzung aus. Wie das am besten geht, zeige ich in meinen Kursen", erklärt Madlen Seigerschmidt. Die zweifache Mutter machte sich mit der uralten chinesischen Kunst 2013 selbstständig. Man findet die Altmittweidaerin u.a. auf Messen und Bauernmärkten beim Schauschnitzen. "Informationen und Tipps hole ich mir beim Weltmeister Xiang Wang. Man lernt nie aus", lächelt die 39-Jährige, die ihre frischen Schnitzobjekte selbst auswählt. Ihre Kursteilnehmer kommen teilweise von weit her. So auch Yvonne Schleinitz aus Callenberg. "Es sieht leichter aus, als es ist", sagt sie und Peter Schneider aus Zwickau stellt fest: "Ich bin zu Hause für die Küche zuständig und freue mich schon darauf andere mit meiner Kunst zu überraschen". Als Vorlage dienen Muster wie z.B. ein Chinakohl als Blüte, Melonen mit Blüten verziert, ein Papagei aus Rettich und vieles mehr. Der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einziger Nachteil, die filigranen Kunstwerke sind vergänglich. Aber es gibt auch Kurse für Seifeschnitzen und Workshops an Volkshochschulen. Geplant sind auch Angebote an Schulen.

www.essskulptur.de