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Exkursion lüftet Grünlichtenberger Geheimnisse

Rundgang Museums-Förderverein begibt sich auf Entdeckungstour

Grünlichtenberg/Kriebstein/Mittweida. 

Grünlichtenberg/Kriebstein/Mittweida. Jeder Ort hat seine "Geheimnisse". Einige davon wurden bei einer Exkursion von Mitgliedern des Fördervereines Museum "Alte Pfarrhäuser" Mittweida im Kriebsteiner Ortsteil Grünlichtenberg gelüftet. Kein geringerer als der Fördervereins-Chef Michael Kreskowsky selbst machte mit dem kleinen, aber feinen Ort näher bekannt. Lediglich reichlich 550 Einwohner leben und wohnen hier. Dennoch ist Grünlichtenberg ein lebenswerter, geschichtsträchtiger Ort.

Ein Rundgang durch die St.-Nikolai-Kirche

So erfuhren die Vereinsmitglieder unter anderem, dass die heutige evangelisch-lutherische St.-Nikolai-Kirche 1864 geweiht wurde, also vor vier Jahren ihren 150. Geburtstag gefeiert hat. Im von 2008 bis 2014 innen umfangreich sanierten Gotteshaus konnten die Interessierten eine Ausstellung zu 120 Jahre Schulgebäude Grünlichtenberg in Augenschein nehmen, die mit zahlreichen, überwiegend schwarz-weißen Fotos illustriert ist. Kreskowski selbst ging hier von 1986 bis 1992 zur Schule.

Nicht fehlen durfte natürlich eine Klangprobe der restaurierten Christian-Friedrich-Göthel-Orgel, die im vergangenen Jahr 150 alt wurde, durch Michael Kreskowsky. "Die Orgel steht noch in der sächsischen Tradition der barocken Instrumente Gottfried Silbermanns", lobte Kreskowsky die klanglichen Qualitäten dieses Instrumentes. Nach einer Stärkung stand noch ein Gang durch Grünlichtenberg auf dem Plan, bei dem unter anderem der durch Woldemar Schneider (1867 bis 1952) geschaffene Grünlichtenberger Park, in dem jährlich die Dorffeste veranstaltet werden, besucht wurde.



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