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Für wahre Gleichberechtigung

Einladung Podiumsgespräch in der Pressetonne

Viel ist immer wieder von der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau die Rede. Vor allem Politiker fordern ihre Vollendung stets und gerne. Selbst in Deutschland, wo man eigentlich annehmen sollte, dass die Entwicklung weit genug fortgeschritten und Gleichberechtigung kein Thema mehr sei. Doch ganz besonders bei der Frage des Lohnes klafft noch immer eine große Lücke zwischen Mann und Frau sowie zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Darauf, dass Frauen auch hierzulande noch immer im Durchschnitt weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, macht jedes Jahr im März der Equal Pay Day aufmerksam. Eine Diskussionsrunde in der Pressetonne am Freiberger Obermarkt will sich am kommenden Montag, 24. März, ab 17 Uhr diesem in seiner Lösung offenbar so schwierigen Thema widmen. "Es wird dabei auch eingegangen auf die spezifische Situation in Sachsen", lädt Annett Schrenk, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Mittelsachsen ein. "Außerdem wollen wir mögliche Handlungsansätze zur Überwindung der Entgeltlücke diskutieren." Mit dabei sind Heidi Becherer von den Gewerkschaften, die mittelsächsische Bundestagsabgeordnete Simone Raatz, Martin Beck vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden sowie Mirko Wesling vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Chemnitz. "Es geht auch um die Frage: Was ist einer Gesellschaft die Arbeit von Frauen wert?", sagt Annett Schrenk. "Politik und Tarifpartner stehen auch weiterhin in der Verantwortung, die Entgeltlücke zu überwinden." Die Veranstaltung beginnt mit einem kleinen Imbiss, ab 18 Uhr folgen Einstiegsvorträge und anschließend die Podiumsdiskussion.