Feierliche Eröffnung des Freiberger Chile-Hauses

Eröffnung Chile-Botschafter und Bürgermeisterin machen den Weg frei

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Rektor Klaus-Dieter Barbknecht, Erika Krüger und Botschafter Patricio Pradel machen den Weg zum Chile-Haus frei. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Erika Krüger strahlt über das ganze Gesicht, und damit ist sie nicht allein. Alle, die sich am vergangenen Donnerstag in der Brennhausgasse in Freiberg versammelten, durften nämlich Zeugen eines besonderen Momentes werden.

Mit einem offiziellen Banddurchschnitt wurde das neue Chile-Haus eröffnet. Dabei handelt es sich um ein Gebäude, in welchem sich sechs Wohneinheiten befinden, von denen vier bereits bezogen sind. Hier leben und arbeiten vornehmlich aus dem Andenstaat stammende Studenten, Doktoranden und Gastwissenschaftler.

"Doch vor allem ist dies eine Begegnungsstätte, in der man sich trifft und kennenlernt", stellt Erika Krüger fest. Ihrem privaten Engagement ist dieses Haus überhaupt zu verdanken. Aus vollem Herzen habe sie dieses Projekt gefördert, sagt sie. Schon seit vielen Jahren ist sie der TU Bergakademie, in deren Hände sie das Haus übergab, eng verbunden. Gemeinsam mit ihrem 2007 verstorbenen Mann hat sie über eine Stiftung bereits das Krüger-Haus am Schlossplatz ermöglicht.

Hoher Besuch aus Chile

2015 erwarb sie nun das baufällige Haus in der Brennhausgasse. Bis auf die Grundmauern musste es abgetragen werden. Was nun hier steht, ist zwar modern, fügt sich aber großartig in das Stadtbild ein. "Es ist, als hätte es schon immer hier gestanden", freut sich Erika Krüger. Und Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger stimmt ihr zu. "Das ist ein weiterer wichtiger Baustein dazu, den Uni-Campus mehr in die Altstadt zu holen", meint er.

Zur Eröffnung des Hauses gab sich auch Chiles Botschafter in Deutschland, Exzellenz Patricio Pradel, die Ehre. Er durfte ebenso wie Erika Krüger und Bergakademie-Rektor Klaus-Dieter Barbknecht das Band durchschneiden und damit den Weg ins neue Chile-Haus freimachen.