Forstwirtschaftsprojekt: Holz als wichtiger Rohstoff

Projekt Forstschüler aus Zethau und Frankreich lernen gemeinsam

forstwirtschaftsprojekt-holz-als-wichtiger-rohstoff
Die Teilnehmer des Forstwirtschaftsprojektes erhalten ihre Instruktionen. Foto: Christoph Weidensdorfer/GSg

Zethau. Waren es bei dem Baucamp der "Grünen Schule grenzenlos" noch Teilnehmer aus mehreren Ländern, so kamen die Schüler, welche bei dem wenige Tage später gestarteten Forstwirtschaftsprojekt mitmachten, ausschließlich aus Frankreich, von der Forstschule Meymac.

Nicht nur stumpfe Theorie

Gemeinsam mit deutschen Lehrlingen bei Sachsenforst lernten sie viel von der Struktur der Wälder, über Baumarten, Bewirtschaftung, Forsttechnik und die Verwendung des wertvollen Rohstoffes Holz. Die Grüne Schule organisierte dieses internationale Projekt und sorgte unter anderem auch dafür, dass die jungen Forsteleven etwas über den kreativen Umgang mit Holz lernten.

Und das geht am besten bei einem Besuch von Blockhausen, wo der Sauensäger Andreas Martin zahlreiche Skulpturen, geschaffen von Meistern der internationalen Kettensägenschnitzergilde, ausstellt. Doch konnten in den Wäldern auch praktische Erfahrungen gesammelt werden. Im Erzgebirge hatten Lehrlinge des Forstamtes Neustadt einen Stationsbetrieb installiert, bei dem verschiedene Aufgaben entweder vorgestellt oder selbst erledigt wurden.

Feingefühl erforderlich

"So war das Bedienen einer Holzmanipulation mit einem Rückeschlepper eine Arbeit, bei der viel Feingefühl erforderlich war", berichtet Christoph Weidensdorfer, Leiter der Grünen Schule. "Drei Stammstücke mussten mit einem Kran übereinander gestapelt werden."

Der Landkreis Mittelsachsen unterstützte das Projekt mit einer Exkursion zum renaturierten Hochmoor bei Deutscheinsiedel, wobei es besonders um die Zusammenarbeit zwischen Forstwirtschaft und Naturschutz ging.