Framo macht Werbung für die Gartenschau

Aktion Alter Bus soll die Werbetrommel für das Event im nächsten Jahr rühren

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Lutz Raschke, Thomas Firmenich, Thomas Schneider und Winfried Hacker (v.l.) stellten den Framo-Bus vor. Foto: Ulli Schubert

Frankenberg. Mit einem nicht zu beschreibenden Hupton bog das graue Gefährt auf den Markt ein und innerhalb von Minuten war es von neugierigen Passanten umringt. Die Landesgartenschau-Gesellschaft (LGS) stellte am Donnerstag vergangener Woche einen Framo-Bus vor, mit dem sie für und zur Sächsischen Landesgartenschau im kommenden Jahr Werbung für dieses große Ereignis in Frankenberg machen will.

Das Fahrzeug, Baujahr 1955, wurde 1957 erstmals zugelassen. "Es wurde in den vergangenen zwei Jahren von der Firma Sieger, die ihren Sitz in Straelen an der holländischen Grenze hat, neu aufgebaut", erläuterte LGS-Geschäftsführer Lutz Raschke. Und dann meint Lutz Raschke, dass ein solches Fahrzeug der einstigen Frankenberger Motorenwerke äußerst selten auf den Straßen zu sehen sei. "Man spricht von Goldstaub, wenn man über derartige Busse spricht." Derselbe hat acht Plätze und verfügt über einen aus Framo- und Barkasteilen zusammengebauten Motor mit 29 PS, die eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern bringen sollen.