Freibad wird zur Ski-Arena

Umnutzung Betreiberpläne sorgen für positives Echo

Das kann eine clevere Lösung sein: Das Freibad in Waldenburg verwandelt sich in der kalten Jahreszeit zu einer Wintersportarena. Bad-Betreiber Thomas Sprunk kann im Winter unter anderem einen Ski- und Rodelhang einrichten. Ein Schlepplift sorgt dafür, dass den Besuchern der lästige Aufstieg erspart bleibt. Zudem bekommt das Bad eine Eisbahn mit einer Grundfläche von 45 mal 20 Metern. Sprunk hat seine Pläne am Dienstagabend den Mitgliedern des Technischen Ausschusses in der Töpferstadt vorgestellt - von den Abgeordneten gab es durchweg positive Signale zu dem ehrgeizigen Projekt. "Du hast Unternehmergeist. Da müssen wir im Winter nicht mehr in den Urlaub fahren", kommentierte Bürgermeister Bernd Pohlers (Freie Wähler). Stadtrat Jörg Götze (Freie Wähler) bezeichnete das Vorhaben als "Super-Sache" für die Stadt. Er habe im vergangenen Winter während einer Testphase schon zu den Nutzern der Wintersportarena gehört. "Die Sache wird bei der entsprechenden Witterung bestimmt sehr gut angenommen. Das ist auch Werbung für die Stadt Waldenburg", betonte Götze.

Sprunk hatte in den vergangenen Jahren seine Wintersportangebote an einem Hang zwischen Waldenburg und Langenchursdorf angeboten. Dort stellt die Strom- und Wasserversorgung aber ein Problem dar. Deshalb kommt es zum Umzug in das Freibad, welches der Geschäftsmann sowieso schon betreibt. Der Vorteil: Toiletten, Imbiss und Parkplätze sind in dem Areal schon vorhanden. "Das sorgt für eine Erleichterung", sagt Bernd Pohlers. Der Hang, auf dem Ski- und Rodelfans ihrem Hobby frönen können, hat eine Länge von 100 Metern. Er kann aber in den nächsten Tagen sogar noch etwas wachsen. Für den Auslauf stellt die Stadt ein 150-Quadratmeter-Grundstück im unteren Bereich zur Verfügung.