Geringswalder Wahrzeichen im neuen Glanz

Bau Sanierung des Turmes beendet

Geringswalde . Schon von weitem ist der Geringswalde König-Friedrich-August-Turm zu sehen, der dadurch das Stadtbild prägt. In den vergangenen Monaten war er eingerüstet, denn es mussten umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Das Mauerwerk war feucht und der Außenputz sanierungsbedürftig. Die Fenster waren im Laufe der Jahre defekt geworden. Auch war die Sicherheit auf der Aussichtsplattform nicht mehr gegeben, denn die Umgrenzung lockerte sich. Die Aufstiegstreppe im Turminneren sowie das Treppengeländer musste den heutigen Vorschriften angepasst werden.

Für die Sanierung wurden rund 320.000 Euro veranschlagt, dahinein flossen 200.000 Euro Fördermittel vom Leader-Programm. Der Aussichtsturm erhielt einen neuen Innenputz und auch Außenputz nach der Beseitigung von Feuchteschäden. Erstmals wurde nun auch eine Belüftung zur Trockenhaltung eingebaut, die verhindern soll das wieder Feuchteschäden auftreten.

Die Palisaden der Aussichtsplattform wurden neu verankert. Des Weiteren erhielt der Turm eine neue Farbgebung und wird künftig in den Abendstunden mit Strahlern angestrahlt. Gleichfalls wurde der Treppenturm neugestaltet indem die Stufen und das Treppengeländer aufgearbeitet wurden.

"Die Sanierung umfasste auch die Erneuerung des Blitzschutzes und der Elektroanlagen. Ebenfalls wurden die maroden Fenster ausgetauscht und der Turm erhielt ein neues Dach", berichtete Bürgermeister Thomas Arnold. Obwohl das Gerüst gefallen ist, sind noch kleinere Rest- und Nacharbeiten notwendig. "Es sind noch Abdichtungen um die Fenster nachzuarbeiten und auch finale kleine Malerarbeiten sind noch offen", so das Stadtoberhaupt.

Die Mitglieder des Geringswalder Funkclubs sind schon seit mehr als 15 Jahren Pächter des Aussichtsturms und sichern auch die Öffnungszeiten bei schönem Wetter am Wochenende und an Feiertagen von 15 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung ab. Das Domizil der Funker ist ein beliebtes Ausflugsziel. Es kommen Gäste aus weiter Ferne.

Wann der Turm offiziell nach der Sanierung wieder öffnet, ist noch nicht festgelegt.