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Hinkel-Singers bringen gute Laune

Jubiläum Ein Jahrzehnt auf den Flügeln des Gesanges

Freiberg. 

Freiberg. Singe, wem Gesang gegeben. Dies ist nur eine von vielen Überschriften, die man den Damen der "Hinkel-Singers" geben möchte. "Wo man singt, da lass dich ruhig nieder?" ist eine weitere.

Seit genau zehn Jahren gibt es diese Singegemeinschaft, und wie zum Anfang ist auch heute noch ihre Heimat das Mehrgenerationenhaus "Buntes Haus" an der Tschaikowskistraße in Freiberg. Zurück geht dieses Gesangsprojekt auf Heidi Hinkel. Die 73-jährige ehemalige Lehrerin ging 2008 in Rente und suchte nach neuen Betätigungsfeldern. Das Angebot des Bunten Hauses, musikalische Früherziehung anzubieten wurde zwar nichts, dafür fanden sich aber schnell ältere Damen, die gerne miteinander singen wollten.

Regionale Berühmtheiten

Die "Hinkel-Singers" waren geboren. Ganz freiwillig entstanden ist der Name aber nicht. "Ich selbst wäre nie auf die Idee gekommen, meinen eigenen Namen zu verwenden", erzählt Heidi Hinkel. Es war vielmehr der Ehemann einer Sängerin, der seine Gattin, wenn sie immer montags zur Probe aufbrach, humorvoll fragte "Na, gehst du wieder zu deinen Hinkel-Singers?". Diese Bezeichnung setzte sich fest, und heute sind die fröhlichen Sängerinnen nicht mehr wegzudenken aus der Silberstadt. Denn traf man sich zunächst nur, um die Freizeit sinnvoll miteinander zu verbringen, organisierte Heidi Hinkel bald auch Auftritte.

Ob beim Bergstadtfest oder auf dem Christmarkt, die Singers gehören einfach dazu. Im vergangenen Jahr waren sie zudem Teil des Reformationsoratoriums. Auch im Bundestag erklangen schon ihre Stimmen. Dass das Zehnjährige gebührend gefeiert wird versteht sich. Am 10. Dezember um 16 Uhr wird im Bunten Haus ein Konzert gegeben, bei dem Klassiker der Weihnachtszeit ebenso erklingen wie Volkslieder und humoristische Einlagen.



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