Historisches Hainichen als Kalender-Motiv

Entwicklung Die Geschichte der Gellertstadt

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Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger mit dem 2018er Kalender der Gellertstadt. Foto: Uwe Schönberner

Hainichen. Dass auch die Kleinstadt Hainichen seit den politischen Veränderungen von 1989/90 - zumindest im Antlitz und beim Zustand der Bausubstanz - eine gehörige Entwicklung genommen hat, wird beim Betrachten der Motive des neuen Hainichen-Kalenders für 2018 sichtbar: 14 Ansichten aus vergangenen Zeiten verdeutlichen unter dem Titel "Hainichen - eine Zeitreise ...", wie es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Stadt an der Kleinen Striegis ausgesehen hat.

Die durchweg im Farbton Sepia gehaltenen Aufnahmen bringen in jeden Raum, in dem dieser Kalender hängt, etwas Nostalgie. Bereits 2009 hatte es einen Hainichen-Kalender mit historischen Aufnahmen gegeben. "Da es viele Anfragen gab, ob solch ein Kalender nicht wieder einmal erscheinen könnte, haben wir uns entschlossen, in den Annalen der Stadt zu wühlen - und wir sind fündig geworden", sagte Hainichens Stadtoberhaupt Dieter Greysinger (SPD).

Fotos stammen aus dem Stadtarchiv

Welche Schätze im Stadtarchiv schlummern, wird mit diesen Aufnahmen nur angedeutet. Besonders die etwas betagteren Hainichener werden sich an so manches Detail auf den Fotos erinnern, das es heute nicht mehr gibt. Beispielsweise das Türmchen auf einem Wohnhaus in der Gellertstraße. "Die Verkaufszahlen zeigen, dass es ein großes Interesse an diesem Kalender gibt", ergänzt Greysinger. Immerhin ist bereits über die Hälfte der Auflage verkauft. "An dieser Stelle sei allen, die zur Herstellung des 2018er Hainichen-Kalenders beigetragen haben, ein besonderes Dankeschön gesagt", so der Bürgermeister. Erhältlich ist der Kalender im Gästeamt Hainichen, Markt 9. Preis: zehn Euro. Die Anzahl der Kalender ist limitiert und einen Nachdruck soll es bislang nicht geben.