Ideen, die in die Zukunft weisen

Wettbewerb Vereine werden bei der Nachwuchsgewinnung unterstützt

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Vertreter von 16 Vereinen nahmen als Gewinner des Wettbewerbs "Mein Verein hat Zukunft" Urkunden und die finanziellen Zuwendungen entgegen. Foto: Ulli Schubert

Pockau-Lengefeld. Sieben Vereine aus dem Erzgebirge und neun Vereine aus Mittelsachsen wurden in der vergangenen Woche für ihre Projektvorschläge im Ideenwettbewerb "Mein Verein hat Zukunft" geehrt.

Ausgelobt hatte den Wettbewerb der Verein zur Entwicklung der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal. Dessen Vorsitzender, Lengefelds Bürgermeister Ingolf Wappler, machte deutlich, wie wichtig die Nachwuchsgewinnung angesichts der demografischen Entwicklung und weiterer Probleme ist. "Denn alle Vereine, egal auf welchem Gebiet sie auch tätig sind, leisten eine sinnvolle und sehr wertvolle Arbeit."

Zahlreiche Auszeichnungen für Vereine, die erfolgreich Nachwuchs gewinnen konnten

Dreizehn Vereine erhielten neben einer Urkunde ein Preisgeld in Höhe von 700 Euro, mit dessen Hilfe sie ihre Ideen in die Tat umsetzen können. Dazu gehören das Allgemeiner Bastel- und Beschäftigungs-Center ABC aus Flöha, der Förderkreis Schlössergemeinschaft Augustusburg, der die Übernahme von Kulturpatenschaften plant, die Schützengesellschaft Schönerstadt, der Fußball-Sportverein FSV Pockau-Lengefeld, der Sportverein SV 1870 Großolbersdorf, der Sportverein SV Einheit Börnichen und der Volleyballclub VC Zschopau.

Mit dem Floßmühler Carnevalsverein FCV, dem Heimatverein und dem Wildensteiner Sportverein WSV wurden drei Vereine aus Grünhainichen geehrt, mit dem Kegelsportverein KSV Grün-Weiß und dem Sportverein SV Grün-Weiß deren zwei aus Leubsdorf. Auch die Sportgemeinschaft SG Frankenstein kann sich für das im kommenden Jahr geplante Pippi Langstrumpf-Fest über diese Zuwendung freuen.

Die Projekte der Oederaner Blasmusikanten, des Sommertheaters Falkenau und des Vereins Wanderlatsch aus Schellenberg wurden von der Jury mit 1000 Euro honoriert. Die finanziellen Mittel kommen übrigens zu 80 Prozent von der EU, 20 Prozent steuert der Freistaat bei.

Regionalmanagerin Andrea Pötzscher, die die einzelnen Projekte bei dem kleinen Empfang im Hotel "Waldesruh" vorstellte, versprach, dass die Vereine auch weiterhin durch die Leader-Region unterstützt werden und stellte einen weiteren Vereinswettbewerb in Aussicht.