In Dahlen knatterten die Motoren

Motorsport Eddi Hübner wieder ganz oben

Dahlen. 

Dahlen. Das für ihn nur rund 50 Kilometer entfernte Dahlen ist für den Enduro-Pilot Edward Hübner seit jeher sein Heimspiel.

Hübner war bester Deutscher

In diesem Jahr richtete der dortige Motorsportclub erstmals einen Weltmeisterschaftslauf aus, was für die deutschen Fahrer so früh in der Saison bereits das Highlight darstellte. So auch für den 31-jährigen vierfachen Deutschen Meister aus Penig. Da die 25. Ausgabe von "Rund um Dahlen" eine kombinierte WM- und DM-Veranstaltung war, musste auch Eddi Hübner Blicke auf beide Wertungen haben. Diese müssen ihn ziemlich erfreut haben, denn nachdem er am Samstag in seiner WM-Klasse Achter und in der klassenübergreifenden DM-Championatswertung Vierter war und in der E2 der DM als Zweiter den Tagessieg knapp verpasst hatte, lief er tags darauf zur Hochform auf.

Am Ende war er als bester Deutscher im WM-Gesamtklassement 17. sowie Klassenneunter. Noch mehr erfreut war er allerdings über seinen DM-Championatssieg, seinem ersten seit 2015. Der wog vor allem deshalb so schwer, weil er sich 2016 bei einem fürchterlichen Unfall eine komplizierte Beinverletzung zugezogen hatte, dass sogar sein Karriereende drohte. Nun war er aber wieder endgültig ganz oben angekommen, wozu er anschließend erklärte: "Ich hatte heute den Schlüpfer vom DM-Auftakt in Uelsen an, mit dem ich meine Klasse gewinnen konnte. Den werde ich wohl jetzt immer anziehen. Nee, Spaß beiseite. Seit Ende letzten Jahres wusste ich, dass ich es wieder bis ganz an die Spitze schaffen kann und habe mich über den Winter noch mehr reingekniet."