Kleine Brücke mit großen Auswirkungen

Neubau Übergang bei Mulda soll ersetzt werden

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Die kleine Bogenbrücke zwischen Mulda und Dorfchemnitz wird durch einen Neubau ersetzt. Foto: Wieland Josch/Archiv

Mulda. Sie ist zwar nur klein, aber sie liegt an einem neuralgischen Punkt: Die Bogenbrücke gleich hinter dem Ortsausgang von Mulda in Richtung Dorfchemnitz ist schon einigermaßen in die Jahre gekommen und die Naturereignisse der Vergangenheit haben ihr oft heftig mitgespielt.

Das Hochwasser hinterließ eine Menge Probleme

Zuletzt war es das Hochwasser 2013, welches erhebliche Spuren an dem Gewölbe hinterlassen hat. Schon damals war erkennbar, dass eine Sanierung oder gar ein Neubau unvermeidlich wird. Die entsprechenden Arbeiten wollte das Landratsamt Mittelsachsen bereits im vergangenen Jahr in Angriff nehmen, doch Verzögerungen unterschiedlicher Art ließen die Verantwortlichen noch einmal davon Abstand nehmen.

Mit dem August beginnen die Bauarbeiten

Schon so manchen PKW-Fahrer beschlich bereits die Angst vor einer Umleitung der Extraklasse. Ab dem kommenden Dienstag, dem 1. August, ist es nun aber soweit. Der Landkreis teilte mit, dass mit den Arbeiten an der Bogenbrücke der Kreisstraße 7733 begonnen wird.

Nach deren Abschluss, voraussichtlich im November, ist dann die alte Brücke durch einen Neubau ersetzt. Dieser entsteht unter Einsatz eines Wellstahlprofils als Kreisbogensegment. Auch wird eine leichte Vergrößerung des Fließquerschnitts erfolgen, die Stirnwände errichtet man in Stahlbetonbauweise. Im Bereich des Bauwerks gibt es einen neuen Straßenaufbau und der Durchlass in Richtung Mulda wird saniert.

Und der Verkehr?

Für Linienverkehr und PKW wird vorab eine Behelfsumfahrung der Baustelle eingerichtet, die für den Schwerlastverkehr gesperrt ist. Dieser wird weiträumig umgeleitet. Entsprechende Beschilderungen sind dann angebracht. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich auf etwa 400.000 Euro und kommen zu 100 Prozent aus Mitteln des Wiederaufbauplans zum Hochwasser 2013.