Kunst, Kultur und Musik für die Gemeinschaft "im Kiez"

Neugründung Deckerberg e.V. will Gemeinschaft beleben

Mittweida. 

Mittweida. Mit dem Nachbarn eben mal ins Gespräch kommen oder sogar gemeinsam für den Stadtteil ein Fest gestalten - zwischenmenschliche Kontakte beleben das gesellschaftliche Miteinander. Doch all zu oft verliert gerade das in unserem Alltag zwischen Terminen und Arbeit an Bedeutung. Aber nicht für die Mitglieder des neugegründeten Deckerberg e.V.. "Wir wollen gemeinsam ein vielseitiges Angebot schaffen und damit unser Wohngebiet beleben", erklärt Michael Müller, Vorsitzender des Vereins.

Jeder bringt das ein, was er kann

Der Name Deckerberg kommt dabei von einem bekannten Industriellen, der die erste repräsentative Villa in dem Gebiet um die Schulstraße hatte. Heute sitzt in dem Gebäude die AWO. "Die Idee zu dem Verein ist auf einer Vernissage in der Galerie auf der Rochlitzer Straße entstanden", erinnert sich Friedhild-Maria Plogmeier, ehemalige Besitzerin der Galerie und jetzt Gründungsmitglied des Deckerberg e.V.. Mit Kunst, Kultur und Musik will der Verein die Gemeinschaft "im Kiez" auf dem Deckerberg fördern. Aber auch Bürgerinnen und Bürger aus anderen Stadtteilen sind gern gesehene Gäste. "Jeder bringt das ein, was er kann. Wir sind offen für neue Dinge", lädt Michael Müller ein. Als Vereinsraum und Ort für Kunstausstellungen, Lesungen, Vorträge und andere kulturelle Ereignisse dient eine Ladenfläche auf der Schulstraße 11. "Vorher war hier eine Fahrschule drin. Diese ist aber umgezogen. Wir finden hier nun optimale Bedingungen für unser Projekt", erklärt Michael Müller und Vorstandskollege Johannes Schubert ergänzt: "Wir wollen aber auch viel draußen musizieren". Finanziert wird der Verein bisher von den Mitgliedern selbst. "Das Ganze ist aus eigenem Antrieb und mit eigenem Geld entstanden", verrät Michael Müller.