Kurze Feiertagspause für Handballer

HSG Freiberg Durchwachsene Zwischenbilanz und Verletzungssorgen

Natürlich lassen sich auch die Handballer zu den Feiertagen den Weihnachtsbraten schmecken. Doch allzu sehr schlemmen sollten die Aktiven nicht, denn ihnen steht nur eine kurze Pause bevor. Schon am 5. Januar müssen die Mannschaften wieder um Punkte kämpfen. In der mitteldeutschen Oberliga scheint die HSG Freiberg in ruhigem Fahrwasser zu schippern, denn die Bergstädter verfügen als Tabellensechster über einen ausgeglichenen Punktestand (12:12). Doch so richtig entspannt sieht das Trainerduo Jiri Tancos/Andreas Tietze nicht in die Zukunft. Zu groß sind die Verletzungssorgen, die beide mit ins neue Jahr schleppen. "Zur letzten Partie, die wir gegen den HV Staßfurt zuhause 26:30 verloren, lief das letzte Aufgebot auf. Jetzt hoffen wir, dass der eine oder andere Akteur über die freien Tage seine Verletzungen auskurieren kann", sagte Tietze. Viel entspannter betrachtet hingegen Michael Weise das Klassement der Verbandsliga. Der Spielertrainer der HSG Freiberg II hat zuletzt mit seinen Männern Nägel mit Köpfen gemacht und das Derby beim VfB Flöha 34:30 gewonnen. Nach Abschluss der Hinrunde belegt die "Zweite" mit 14:6 Zählern einen sehr guten dritten Rang. "Damit liegen wir besser, als vorher von mir erwartet", stellte Weise fest. Beim VfB Flöha ist hingegen etwas Sand im Getriebe. Die Mannschaft um Leistungsträger Steve Böttger erkämpfte sich in der Hinrunde 6:14 Punkte. Das reicht nur für Rang acht. "Wir wissen, dass wir weiter hart arbeiten müssen, um uns endlich von der Abstiegszone absetzen zu können. Dabei bauen wir auch weiterhin auf unser treues Publikum", erklärte VfB-Trainer Gabor Bikkes. Völlig im Plan sind die Verbandsliga-Frauen des SV Weißenborn. Sie belegen zur Saisonhalbzeit mit 18:4 Punkten den zweiten Tabellenplatz.