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Lücke in Freiberg wird geschlossen

Museum So sieht die nun beschlossene Variante für den Zwischenbau aus

Freiberg. 

Freiberg. Mit großer Mehrheit hat der Freiberger Stadtrat in der vergangenen Woche dem neuen Entwurf für den Zwischenbau des Stadt- und Bergbaumuseums zu den Domherrenhäusern zugestimmt. Hier sollen spätestens im Jahr 2020 der neue Eingangsbereich, die Garderoben, Sanitärbereiche sowie Teile der Ausstellung zu finden sein. Es ist nicht der erste Entwurf, der beschlossen wurde. Eine frühere Planung sah zunächst ein Spitzdach vor und eine Front, die sich zumindest ein wenig ihrer Umgebung anzupassen suchte.

Entwurf ist nun endgültig

Die nun beschlossene Variante verzichtet darauf vollständig, kommt modern und vor allem silbern daher. Auch ist das Spitzdach verschwunden. Nachdem die erste Planung trotz Zustimmung von Stadtrat und Landesamt für Denkmalpflege viel diskutiert worden war, habe man sich der Sache noch einmal angenommen, begründete Baubürgermeister Holger Reuter die Entscheidung. Architekten hätten sich dem Entwurf gewidmet, doch zunächst keine befriedigende Fassung vorgelegt. "Es wurde sich gefragt: Was kann verbessert werden?", so Reuter. "Die historischen Giebel an den Häusern mussten besondere Beachtung finden." Diese sind nun auch deutlicher sichtbar.

Die Fassade des neuen Eingangsgebäudes wird silbern erstrahlen und das Wort "Silber" als solches zu lesen sein. Ob sich darunter eine Glas-der Betonverkleidung finden wird, muss noch abgewartet werden. Die neue Variante hat zumindest die Zustimmung durch das Landesamt für Denkmalpflege gefunden. Außerdem zieht so ein Stück Modernität in das Ensemble ein.



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