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Mehr als nur ein Predigtort

Führung Die Bergmannskanzel im Dom zu Freiberg wird demonstriert

Freiberg. 

Freiberg. Seit 380 Jahren steht die Bergmannskanzel im Freiberger Dom und ersetzte eine frühere einfache Holzkanzel. Bei der Veranstaltung Dom und Klang am Samstag, dem 1. September, um 17.30 Uhr steht sie besonders im Fokus. Pfarrer Urs Ebenauer und Domführerin Elisabeth Seidler werden den Besuchern die Besonderheiten erläutern.

Die aus Sandstein gefertigt Bergmannskanzel ist eine Stiftung des Freiberger Bürgermeisters Jonas Schönlebe und seiner Frau aus dem Jahr 1638. Zwei Inschrifttafeln unterhalb des knieend dargestellten Ehepaares Schönlebe weisen auf die Stifter hin. Namensgebend waren Bergleute, die den Aufgang und den Kanzelkorb tragen. Aufmerksamkeit verdienen die Reliefs an der Aufgangswange mit Szenen der Passion Christi.

Die Vorgeschichte der Stiftung durch Jonas Schönlebe, die zentrale Bedeutung der Predigt im Gottesdienst und dadurch einer Kanzel als Predigtort in einem Gotteshaus als Motivation seiner Stiftung und die Gestaltung der Bergmannskanzel im Freiberger Dom mit der Kreuzigung Christi im Zentrum werden in der Veranstaltung erläutert. Dazu erklingt Musik der Freiberger Bergsänger. Karten sind im Dom-Laden und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.



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