Musiker aus Leidenschaft

Vorgestellt Pianist und Chorleiter Christian Meincken hat große Ziele

Schon als Fünfjähriger saß Christian Meincken am Klavier und übte. Die Leidenschaft für die Musik ist bis heute geblieben. Die fünfjährige Ausbildung als Tonmeister an der Musikhochschule Detmold war da nicht verwunderlich. "Man benötigt ein sehr gutes Gehör, um falsche Töne herauszuhören, wenn die Aufnahmen abgespielt werden", berichtet der Tonmeister, der fast zwei Jahre als Tonassistent für Sony in Wien, Mailand, London, Israel und Berlin unterwegs war. Dann kam der Wunsch auf, selbst zu dirigieren und er nahm in München am Unterricht bei Sergiu Celibidache fünf Jahre teil. In dieser Zeit wirkte er als freiberuflicher Tonmeister für eine Stuttgarter Firma im Süddeutschen Raum und leitete in München ein Laienorchester. Die Liebe zu seiner Frau verschlug ihn schließlich 1999 ins Vogtland und er nahm eine Musiklehrerstelle an der Chemnitzer Walddorfschule an. "Dort setzte ich die Methoden von meinem Lehrer Sergiu Celibidache bei der Arbeit mit Kindern um", blickt der 48-jährige Musiker zurück. Seit 2008 bringt er nunmehr in der Villa Tezner in Chemnitz sein musikalisches Talent ein, ist Initiator und Vereinschef vom Chor Adagio. Christian Meincken unterrichtet im Klavierspiel und Stimmbildung in der Villa sowie auch im Familienzentrum Christopherushaus Burgstädt. Seit Mai 2011 leitet der Chemnitzer zudem den Frauenchor Burgstädt und seit kurzem auch die Singegemeinschaft Mühlau. Kürzlich begleitete er auf dem Klavier die Sopranistin Valèrie Suty in der Möbelgalerie Tuffner Chemnitz bei der Vernissage zur Ausstellung von Grafiken und Malereien von Ruth Meincken. "Mein größter Wunsch ist, als Orchesterdirigent zu wirken, aber auch öffentliche Auftritte als Liedbegleiter sind eine große Herausforderung, die ich künftig mehr in die Tat umsetzen möchte", stellt der Pianist fest, der auch gern eigene Stücke kreativ am Klavier entwickelt.