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Sachsen

Näher dran am Leben

Besuch Im neuen Büro des Baubürgermeisters

Noch ein wenig kahl sind die Wände im neuen Büro von Baubürgermeister Holger Reuter im Rathaus am Obermarkt. Erst seit wenigen Tagen residiert er hier, nachdem er zuvor jahrelang sein Arbeitsdomizil am Petriplatz hatte. Da war noch keine Zeit, um Bilder oder Baupläne aufzuhängen. Doch wohl fühlt er sich an neuer Stätte bereits. Durch das geöffnete Fenster dringen das Gemurmel und die Geräusche der Burgstraße herein. "Ich bin jetzt hier näher dran am pulsierenden Leben der Stadt", lächelt Holger Reuter. "Das ist anders als am Petriplatz, hat aber was." Neues Mobiliar musste nicht angeschafft werden, denn das vorhandene sei völlig in Ordnung. Schräg gegenüber den Arbeitsräumen von Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm befindet sich nun Reuters Büro. "Die kurzen Wege zwischen uns dürften einiges vereinfachen", sagt er, auch mit Hinweis darauf, dass der zweite Bürgermeister, Sven Krüger, nur wenige Meter weiter sein Zimmer hat. "Wir sind ein sehr gutes Team, respektieren uns und arbeiten gerne zusammen." Es käme auch nicht immer darauf an, wo man seine Arbeit mache, solange man sie gerne tu. "Und bei mir ist das so", sagt Holger Reuter. Für den Bürger ändert sich außer der Adresse nichts, denn die Telefonnummern sind nach wie vor gültig und E-Mails sowieso unabhängig. Mit ins Rathaus ziehen vom Petriplatz das Bauaufsichtsamt sowie das Hochbau- und Liegenschaftsamt. Das Amt für Stadtentwicklung und das Tiefbauamt sind künftig im Stadthaus II in der Heubnerstraße erreichbar. Bei allen Verbesserungen, gibt es etwas, was Holger Reuter an neuer Stelle fehlen wird? Er überlegt nur kurz. "Früher konnte ich das Fenster öffnen und zuhören, wenn in der Petrikirche die Orgel gespielt wurde", erzählt er. "Das war sehr schön und beruhigend."