Neue Herausforderungen für das neue Jahr

Projekt Bürgermeister spricht zum Neujahrsempfang

Mittweida. 

Mittweida. Der Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters ist traditionell auch der Abend, an dem über Erreichtes reflektiert und auf nun anstehende Herausforderungen geschaut werden kann. Für Oberbürgermeister Ralf Schreiber war 2018 ein ereignisreiches Jahr mit vielen Erkenntnissen für die Zukunft. Vor etwa 500 Vertreten der Stadt, Vereinen, regionaler Unternehmen und anderer Institutionen sprach Schreiber am vergangen Freitag in der Sporthalle Am Schwanenteich über Baumaßnahmen, Planungen und erzielte Erfolge.

Mit dem Abriss des ehemaligen GHG-Geländes stünde nach den Förderrichtlinien nun in 10 Jahren neuer Baugrund für Eigenheime zur Verfügung. Die Planungen für die Bibliothek im ehemaligen Hotel "Stadt Chemnitz" würden in diesem Jahr weiter geführt. Mit dem Baubeginn sei allerdings erst 2020 zu rechnen. Die Sanierung der Waldheimer Straße stünde weiterhin auf dem Plan. Jedoch habe der Landkreis noch keine Fördermittel oder Baugenehmigung für das Projekt. Auch die Burgstädter Straße sei weiterhin ein Problem, so Schreiber. Trotz intensivem Einwirken auf die zuständigen Stellen, ist noch kein Sanierungsbeginn bekannt. "Dies sei angesichts der steigenden Unfallzahlen und der langjährigen Absperrung der Fahrbahnbegrenzungden Bürgern einfach nicht mehr zu vermitteln", erklärte Schreiber weiter.

Die glückliche Kleinstadt Mittweida

Durch den Erhalt des Krankenhauses und des Gymnasiums kann sich Mittweida nun zu einer von 111 "glücklichen Kleinstädten" in Deutschland zählen. Der Titel wurde im vergangenen Jahr vom ZEIT Magazin an Städte mit 10.000 bis 20.000 Einwohner vergeben. Um die Stadt so lebenswert zu halten, engagieren sich viele Menschen in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Vier Vertreter wurden zum Neujahrsempfang nun ausgezeichnet. Die Ehrennadel in Bronze ging an Simone Hamm und Brigitte Spreer. Simone Hamm ist Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Frankenau und in der Jugendarbeit engagiert.

Brigitte Spreer ist langjähriges Mitglied der Schlepperfreunden Tanneberg und damit mitverantwortlich für das bekannte jährliche Schleppertreffen im Mittweidaer Ortsteil. Die Auszeichnung in Silber wurde an Jürgen Nitsche und Christian Schulz verliehen. Der Historiker Jürgen Nitsche erhielt den Preis für seine langjährige Aufarbeitung eines Teils der Mittweidaer Stadtgeschichte. Der Hochschulprofessor Christian Schulz wurde für sein Wirken im Orgelverein geehrt.