Neue Omnibusse für Mittelsachsen

Verkehr Einsatz moderner Fahrzeuge nach aktuellen Standards

Der Freistaat Sachsen unterstützt die REGIOBUS Mittelsachsen GmbH beim Kauf von insgesamt 15 neuen Fahrzeugen. Die Beschaffung von zwei Midi-Bussen, elf Standard-Linienomnibussen und zwei Standard-Großlinienomnibussen wird mit 1,32 Millionen Euro gefördert. Stefan Brangs, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, hat den Fördermittelbescheid heute in Mittweida an Michael Tanne, Geschäftsführer des Verkehrsunternehmens, überreicht.

Die neuen Omnibusse sollen noch im Jahr 2019 geliefert werden. Alle Fahrzeuge sind barrierefrei und entsprechen der Abgasnorm Euro VI. Für die neu zu beschaffenden Busse sondert die REGIOBUS Mittelsachsen GmbH die gleiche Anzahl Altfahrzeuge aus dem Flottenbestand aus.

Moderne Fahrzeuge reduzieren die Schadstoffbelastung

"Ein attraktiver ÖPNV braucht moderne Fahrzeuge", sagt Staatssekretär Stefan Brangs. "Die neuen Omnibusse werden das Flottenalter verjüngen und die Umweltstandards erhöhen. Ich freue mich, dass die sächsischen Verkehrsunternehmen mit gutem Beispiel vorangehen und mit abgasarmen und barrierefreien Linienfahrzeugen dazu beitragen, Mensch und Umwelt so weit wie möglich von Schadstoffbelastungen zu befreien."

Geschäftsführer Michael Tanne betont: "Neben der Einhaltung umwelt- und behindertengerechter Anforderungen ist für uns auch die Flexibilität des Fuhrparks von Bedeutung mit der Beschaffung kleinerer Fahrzeuge, z. B. für die Stadtverkehre, wie auch von Großraumbussen, u. a. für die Schülerverkehre."

Zum Unternehmen

Die REGIOBUS Mittelsachsen GmbH (RBM) ist im Landkreis Mittelsachsen unterwegs. Alleiniger Gesellschafter der RBM ist der Landkreis. 173 Buslinien sorgen für uneingeschränkte Mobilität in Mittelsachsen und bringen tagtäglich tausende Fahrgäste schnell und zuverlässig an ihr Ziel. 237 Busse gehören zur Fahrzeugflotte. Mehr als 12,1 Millionen Kilometer Verkehrsleistung werden pro Jahr erbracht. In den fünf Betriebsteilen Mittweida, Döbeln, Freiberg, Eppendorf und Hartmannsdorf sind derzeit 467 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.