Niederwiesaer Quartett schlägt sich gut

Schachfinale Endrunde in Flöha mit annehmlichen Ergebnis

Niederwiesa/Flöha. 

Niederwiesa/Flöha. Das Schach-Team der Seeber-Grundschule Niederwiesa gehört zu den besten Mannschaften aus Sachsen. Beim Landesfinale der Grundschulen, das in dieser Woche im Stadtsaal der alten Baumwolle Flöha ausgetragen wurde, belegte das Quartett in der Besetzung Paul Etzrodt, Henrik Siegel, Henry Haubold und Florina Fischer unter 18 teilnehmenden Teams den zehnten Platz.

"Vor der letzten Runde sah es für uns noch viel besser aus. Leider musste meine Mannschaft in der letzten Partie eine klare 0:4-Niederlage hinnehmen und rutschte dadurch in der Gesamtwertung noch etwas ab", berichtete Trainerin Ulrike Kindt. In den sieben Runden gewann Niederwiesa dreimal, verlor dreimal und spielte einmal Remis. "Wir mussten uns aber auch gegen starke Konkurrenz behaupten. Bei der Niederlage im letzten Spiel saß als Gegner eine deutsche Nachwuchsmeisterin am Brett", erklärte Ulrike Kindt.

Michael Nagel zeigte sich mit dem Verlauf des Landesfinals sehr zufrieden. "Wir haben im Flöhaer Stadtsaal wieder beste Bedingungen vorgefunden. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung verläuft stets sehr angenehm", sagte der Leipziger, der für die Landesolympiaden im Schulschach verantwortlich ist.

Als er vor einigen Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Raum war, gab ihm Ulrike Kindt den Tipp, doch einmal in Flöha nachzufragen. "Ich habe mir die Gegebenheiten vor Ort angeschaut und den Saal gebucht. Jetzt ist es schon Tradition geworden, dass die Landesfinals der Grund- und Oberschulen sowie der Gymnasien hier stattfinden", sagte Nagel.