OB Krüger: "Wir verhandeln mit dem MDR"

Stadtentwicklung Freiberg diskutiert neue Tourismus-Konzepte

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2016 fand der Rummel zum Bergstadtfest letztmalig auf dem Messeplatz statt. Foto: Wieland Josch

Freiberg. In seiner Rede zum Neujahrsempfang hatte Freibergs Oberbürgermeister schon deutlich angekündigt, dass 2017 die Entwicklung eines besseren touristischen Marketingkonzeptes im Mittelpunkt steht. Nun hat er das ein wenig näher erläutert.

Es existiert ein bereits vor zehn Jahren in Auftrag gegebenes Konzept, welches von der Berliner Firma ProjectM erstellt worden war, jedoch so nicht umgesetzt wurde. Nun will sich die Stadtspitze noch einmal mit diesem Papier beschäftigen, um zu sehen, was davon heute noch nutzbar sei. "Zwar ist das alles zehn Jahre alt, aber einiges davon ist nach wie vor sehr gut", sagt dazu Sven Krüger. "Doch muss es oft noch modernisiert werden."

Schon damals hatten die Macher des Konzeptes vorgeschlagen, dass die Tourismus-Information von der Burgstraße an einen anderen Ort ziehen müsse. Noch in der ersten Jahreshälfte 2017 wird dies umgesetzt und die Information findet ihr neues Domizil im Silbermannhaus am Schlossplatz.

Ein weiterer Aspekt der touristischen Neuorientierung wird das Bergstadtfest sein. Im März soll darüber bereits im Stadtrat beraten werden. "Von seiner räumlichen Konzeption her soll es deutlich konzentrierter sein", verrät Sven Krüger. Der Rummel, bislang auf dem Messeplatz beheimatet, bekommt zwei neue Standorte, die noch nicht endgültig entschieden sind, und soll in einen Kinder- und einen Jugendbereich gegliedert werden.

"Wir sind derzeit auch in Verhandlungen mit dem MDR", so Krüger weiter. "Denn der große Star am Samstagabend soll auf jeden Fall erhalten bleiben." Der Freitag wird ein Freiberg-Tag auf der Bühne und am Sonntagabend spielt die Mittelsächsische Philharmonie für alle Gäste.

Besonders dem Bereich der Sicherheit wird noch mehr Rechnung getragen. "Das erwarten die Menschen aber auch", so der Oberbürgermeister. "Jeder soll unbeschwert auf das Fest gehen können." So werden mehr Mitarbeiter eingesetzt und weitere konkrete Maßnahmen zur Absicherung des Festes eingeleitet.