Online Zentrum: Die richtigen Dinge richtig tun

Eröffnung Neues Kundenzentrum der Wohnungsgenossenschaft

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Die Vorstände der Wohnungsgenossenschaft Freiberg, Thomas Buckreus (l.) und Jürg Kriesten vor dem neuen Kundenzentrum. Foto: Wieland Josch

Freiberg . Das Festzelt auf dem Gelände der Wohnungsgenossenschaftsverwaltung in Freiberg am Siedlerweg ist bis auf den letzten Platz gefüllt, als Thomas Buckreus, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft, an das Mikrofon tritt und die ersten Worte spricht zur Einweihung der neuen Geschäftsstelle mit Kundenzentrum, die an diesem Tag, Mittwoch, der 30. November 2016, den Abschluss der umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten feierlichbegeht. Die Arbeiten dazu liefen seit dem 2. Mai des Jahres, nachdem im April die Baugenehmigung erteilt worden war. Noch bis in diese Woche hinein wurde gearbeitet, Haus und Außenbereich der letzte Schliff gegeben. Insgesamt kostete die Maßnahme 800.000 Euro brutto. Damit müsse man sich nicht hinter anderen Projekten verstecken, befand der Technische Vorstand Jürg Kriesten. Doch wolle man, bevor man Gegenwart und Zukunft reflektiere, noch einmal einen Blick in die Vergangenheit werfen, meinte Thomas Buckreus. Dies tat die Aufsichtsratsvorsitzende Stephie Brunsch, die einst in den 1970er Jahren bei der Wohnungsgenossenschaft als Praktikantin begann, als man noch auf der Hegelstraße äußerst familiär residierte. Die DDR-Baubeschlüsse führten auch zur Expansion der Genossenschaften. Ab den 1980ern verlegte man die Geschäftsräume an den jetzigen Ort. "Die Herausforderungen nach der Wende haben wir gemeistert", so Brunsch. "Doch den wirklichen Sprung machen wir erst, seit 2014 die Vorstandsspitze neu besetzt wurde." Zuvor sei ein Mangel an Ideen gewesen, oder, wie es Axel Viehweger, Vorstandsmitglied des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften, es formulierte: "Der Weg zum aktiven Museum war nicht mehr weit." Oberbürgermeister Sven Krüger sprach davon, dass die positive Bevölkerungsentwicklung in Freiberg auch Wohnungsanbieter vor neue Herausforderungen stelle. Die Genossenschaft habe reagiert und schaffe nun Wohnraum für alle Generationen und viele Lebensmodelle. "Unser gemeinsames Ziel ist es, Großwohnraumgebiete wie den Wasserberg oder Friedeburg weiter attraktiv zu gestalten", so das Stadtoberhaupt. Das neue moderne Kundenzentrum sei ein gutes Beispiel. "Aber es ist alles nur die halbe Miete", sagte Thomas Buckreus. "Die andere Hälfte liegt bei uns, weshalb wir unsere Strukturen umbauen, ganz auf den Kunden ausgerichtet." Es sei entscheidend, die richtigen Dinge richtig zu tun. Daran arbeite man nun verstärkt weiter.