Pflegeservice aus Brand-Erbisdorf mit Neuerungen

Wirtschaft Ausblick auf die kommenden Monate

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Stoßen an auf ein spannendes Jahr 2018: Jacqueline Rietzschel, Bernhard Reiß und Eckehard Schab (v.r.). Foto: Wieland Josch

Brand-Erbisdorf. Das neue Jahr begann für die Mitarbeiter des "Pflegeservice Reiß" mit einem Fest. Inhaber Bernhard Reiß hatte dazu in den Gemeinschaftsraum des Wohngemeinschaftshauses Markt 5 in Brand-Erbisdorf eingeladen, um mit ihnen auf ein erfolgreiches Jahr 2017 anzustoßen und einen Ausblick auf die kommenden Monate zu geben. Schon das vergangene Jahr war bewegt.

Mit einem Glücksfall zum Erfolg

Sowohl in der ambulanten Pflege als auch in den beiden Tagespflegeeinrichtungen und der Gemeinschaft für betreutes Wohnen sei viel zu tun gewesen. Hinzu kam noch ein Glücksfall, wie es Reiß nannte. Im Oktober erreichte ihn ein Anruf von einer Pflegeeinrichtung in Leubsdorf, in deren Folge der Pflegeservice diese Geschäftsstelle übernahm. Aus den zunächst vier Mitarbeitern und 15 Patienten wurden in kürzester Zeit 6 Mitarbeiter und 36 Patienten. Insgesamt betreut der Pflegeservice aktuell rund 200 Patienten in Tagespflege und Ambulanz.

"Das ist sehr gut und ein Verdienst aller Angestellten", freute sich Bernhard Reiß. 2018 bringt weitere Veränderungen. Zum 1. Oktober wird sich Bernhard Reiß nach 25 Jahren selbständiger Tätigkeit ausschließlich auf die Arbeit als Geschäftsführer zurückziehen und das operative Geschäft zwei Pflegedirektoren übergeben. Mit Jacqueline Rietzschel, seit 2013 im Unternehmen, hat er eine erfahrene und bei Mitarbeitern und Patienten beliebte Führungskraft dabei.

Neuerungen im Pflegeservice

Neu im Team ist Eckehard Schab als zweiter Pflegedirektor. Er bringt langjährige Erfahrungen aus dem Kreiskrankenhaus Freiberg mit. Auch an anderer Stelle werden Nägel mit Köpfen gemacht. "Ende des Jahres 2017 haben wir das ehemalige Gästehaus in Brand-Erbisdorf an der Zuger Straße erworben", so der Chef. "Das wird bis Mitte 2018 in ein Sozialzentrum umgebaut."

In Leubsdorf wird demnächst die alte Pension an der Borstendorfer Straße zu einem Haus mit betreutem Wohnen umgebaut. All das sei bestens geplant und wird den guten Ruf des Pflegeservice weiter stützen. "Wir werden auch künftig nie den zweiten Schritt vor dem ersten tun", versprach Bernhard Reiß. Und gerade deswegen geht es immer weiter vorwärts.