Planungen für Freiberger Bahnhof gehen weiter

Vorbereitungen Von Vergabe bis Deckensanierung

Freiberg. 

Freiberg. Bereits eine erste Informationsrunde darüber, was mit dem kürzlich von der Stadt Freiberg erworbenem Bahnhofsgebäude und den dazugehörenden Flächen geschehen soll, gab es bereits. Am Dienstag dieser Woche sollte die von der Stadtverwaltung initiierte Bürgerbeteiligung eigentlich in eine erste Runde gehen. Bei einem Bürgerforum, moderiert vom "StadtLabor" Freiberg, wäre es darum gegangen, die Einwohner in die Ideenfindung einzubinden, was denn beispielsweise alles in den dann sanierten Räumlichkeiten zu finden sein könnte.

Praktische Planung nicht auf Eis gelegt

Das Corona-Virus machte dem einen Strich durch die Rechnung, die Veranstaltung musste abgesagt werden. "Für die Bürgerbeteiligung können noch keine neuen Termine benannt werden", sieht sich Baubürgermeister Holger Reuter gezwungen mitzuteilen. Doch die praktischen Planungen sind deswegen nicht auf Eis gelegt. Derzeit läuft ein Vergabeverfahren, um die Auftragsvergabe für die Planungsleistungen vorzubereiten. Unter anderem für Objektplanung, Planung von Heizung-Lüftung-Sanitär oder Elektroplanung soll die Vergabe im Juni erfolgen. Weit gediehen sind auch schon die planerischen Vorbereitungen zur Sanierung der Balkendecke und des Daches über der Eingangshalle.

Kein endgültiger Abschlusstermin festgelegt

"Der Bauantrag für die Maßnahme soll Anfang Mai eingereicht werden", so Holger Reuter. "Das Vergabeverfahren soll Ende August abgeschlossen sein." Mit dem Baubeginn rechnet man dann für Anfang September, Fertigstellung wäre Ende November. Gerade am Dach sind erhebliche Schäden entstanden. Erste Sicherungen wurden dafür bereits durchgeführt, damit auch die Probleme im Inneren des Gebäudes sich nicht potenzieren. Noch kann nicht endgültig gesagt werden, in welchem Zeitrahmen sämtliche Arbeiten einmal abgeschlossen sein werden.