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Sachsen

Robert Jägeler auf dem Podest der Deutschland-Tour Radprofis

Radsport Große Freude in Oederan

Oederan. 

Oederan. Das kleine Radprofiteam P & S Metalltechnik hat sich auf der 1. Etappe der Deutschland-Tour in den Fokus der Öffentlichkeit gefahren. Denn beim Tagessieg von Pascal Ackermann (Team Bora-hansgrohe) erkämpfte sich Robert Jägeler das Bergtrikot. Dieser Erfolg dürfte auch im mittelsächsischen Oederan mit viel Freude registriert worden sein, denn der Hauptsponsor des Teams hat seinen Sitz in dieser Stadt.

Sprung in die Spitzengruppe

Dafür reichte es, dass Jägeler 40 Kilometer vor dem Ziel hellwach war und sich in der Ortschaft Rubow den einzigen Bergpreis des Tages auf 79 Metern Höhe sicherte. "Wir wollten unbedingt den Sprung in eine Spitzengruppe schaffen, was mir auch gelang. Die Gruppe lief harmonisch, deswegen sind wir auch weit gekommen", sagte der Träger des Bergtrikots. "An der Wertung habe ich die Linie zeitig gesehen, bin relativ früh los und habe es allein bis hoch geschafft", berichtete der 25-Jährige vom Team P & S Metalltechnik.

Sommer macht Urlaub

Das flache Profil der Etappe machte den 131 Startern auf der ersten Etappe über 191 Kilometer der Deutschland-Tour keine Sorgen. Viel mehr Probleme verursachte das Wetter. Der Sommer hatte sich zwischen Stralsund und Schwerin Urlaub genommen. Regenschauer und Windböen machten den Pedaleuren zu schaffen. Davon unbeeindruckt machte sich eine sechsköpfige Spitzengruppe nach fünf Kilometern aus dem Staub, in der sich auch Jägeler befand. Das Sextett fuhr einen maximalen Vorsprung von fast vier Minuten heraus, wurde aber vom Hauptfeld, in dem sich auch der vierfache Tour-de France-Sieger Chris Froome befand, nicht zu weit weggelassen. Schließlich wurden die sechs mutigen Fahrer kurz vor Ultimo eingefangen. Am heutigen Freitag muss das Peloton auf dem Weg von Sangerhausen nach Ilmenau 181 Kilometer zurücklegen. Dabei werden zwei Bergwertungen ausgefahren.