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Rochlitz: Der Winter kann kommen

Einsatz Straßenmeistereien sind gut auf die kalte Jahreszeit vorbereitet

Rochlitz. 

Rochlitz. Rund 1.600 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen betreuen die Mitarbeiter in den sechs Meistereien Freiberg, Döbeln, Hainichen, Mühlau, Brand-Erbisdorf und Rochlitz, wo die Vorbereitungen für die neue Saison mit dem Tag der Winterbereitschaft abgeschlossen wurden. Unterstützung erhalten sie dabei von Unternehmen der Region, die für den Winterdienst vertraglich gebunden werden. "Insgesamt können maximal 56 Fahrzeuge im Einsatz sein", erklärt Dirk Schlimper, Leiter des Referates Straßenbetriebsdienst.

Auch die Autofahrer sollten aufpassen

Landrat Matthias Damm würdigte die Leistungen der Fahrer: "Morgens ab drei Uhr arbeiten sie für unsere Sicherheit, präparieren die Straßen und dies ist immer mit Risiken verbunden." Daher soll es auch 2019 wieder ein Sicherheitstraining auf dem Sachsenring geben. In der Regel ist der Winterdienst bis circa 22 Uhr unterwegs. Gleichzeitig appellierte Damm an die Autofahrer: "Es ist wichtig, die Fahrweise anzupassen und mehr Zeit einzuplanen. Trotz des großen Engagements kommt der Winterdienst bei schwierigen Lagen an seine Grenzen". Und Dirk Schlimper erklärt: "Rund zweieinhalb bis drei Stunden kann es dauern, bis dieselbe Stelle befahren wird."

Im Vorjahr wurde weniger Streusalz benötigt

000 Tonnen Streusalz sind eingelagert, weitere 11.000 Tonnen können nachgeordert werden. "Wir arbeiten mit dem Auftausalz sehr präzise und können mit moderner Technik die Dosierung genau steuern," so Dirk Hänel, der für die Geräte und Technik der Straßenmeistereien zuständig ist. "Es ist immer ein schmaler Grat, die Umwelt nicht zu sehr zu belasten und dennoch die für den ländlichen Raum wichtige Mobilität zu ermöglichen. Deshalb wird jedes Jahr in neue Technik investiert", so der Landrat. In diesem Jahr schaffte der Landkreis zwei neue Streuer und einen LKW an. Zurzeit werden noch die Schneezäune in Mittelsachsen aufgebaut. Sie haben eine Länge von insgesamt rund 60 Kilometer. In der letzten Saison waren die sechs Straßenmeistereien rund 125 Tage im Einsatz. Der Verbrauch des Streusalzes sank zum Vorjahr von 14.000 auf 9.000 Tonnen.



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