Russische Delegation kommt nach Freiberg

International Zusammenarbeit im humanitären und kulturellen Bereich vereinbart

russische-delegation-kommt-nach-freiberg
Natalja Bolshakova, Sven Krüger, Igor Orlov, Frank-Michael Engel, Marianne Engel und Vitaly Fortygin (von rechts) nach der Vertragsunterzeichnung. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Am Mittwoch besuchte eine Delegation aus Russland die Silberstadt Freiberg. Angeführt wurde sie von Igor Orlov, Gouverneur der Region Archangelsk. Ihr gehörten Vertreter des Bezirks Cholmogorsky und der Lomonossow-Stiftung Russlands an.

Ihr Besuch galt unter anderem der TU Bergakademie und der Lomonossow-Begegnungsstätte. Der berühmte russische Gelehrte hatte hier eine Zeit seines Lebens verbracht. Beim Empfang von Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger wurde eine wichtige Vereinbarung der Stadt mit der Lomonossow-Stiftung sowie der "Marianne und Dr. Frank-Michael Engel Stiftung" unterzeichnet.

Auf bewährten Verbindungen wird aufgebaut

Ziel dieser Kooperation ist die kommunale Zusammenarbeit im humanitären und kulturellen Bereich. Die Engel-Stiftung hat auf diesem Gebiet bereits in der Vergangenheit Beispielhaftes geleistet. Nun werde die Zusammenarbeit vertieft und auf eine neue Stufe gehoben.

Das passe hervorragend zu Freiberg, betonte Sven Krüger, denn schon lange gebe es vielfältige Verbindungen zwischen Deutschland und Russland. "Es sind die Menschen, welche Brücken bauen zwischen Wissenschaften, Orten oder Kulturen", führte er aus.

Dies habe Lomonossow seinerzeit schon getan. "Wir unternehmen einen wichtigen Schritt", stimmte Igor Orlov zu. "Doch noch wichtiger ist es, die zwischenmenschlichen Beziehungen zu entwickeln."

Vitali Fortygin von der Lomonossow-Stiftung verband mit der Vereinbarung die Hoffnung, auf diesem Wege womöglich neue Lomonossows oder Humboldts zu finden. Igor Orlov trug sich anschließend in das Goldene Buch Freibergs ein.