Sanierung: Eine Million für Schloss Sachsenburg

Fördermittel Auch für künftige Gedenkstätte fließen Mittel

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Foto: Getty Images/iStockphoto/OlegGr

Sachsenburg. Für die Sanierung des spätgotischen Wohnschlosses Sachsenburg wurden der Stadt Frankenberg/Sa. Fördermittel in Höhe von einer Million Euro zugesagt. Das Sächsische Staatsministerium des Innern teilte der Stadt mit, dass das Schloss als eines der bedeutendsten kulturhistorischen und baulichen Schlossensembles im Freistaat Sachsen gilt und dieses mit den Mitteln einer nachhaltigen Nutzung zugeführt werden soll.

Geplant ist, das Schloss Sachsenburg nach der umfassenden Sanierung als Museum sowie als Bildungs- und Kongresszentrum mit Gastronomie und gegebenenfalls Hotellerie zu nutzen und somit das kulturhistorisch bemerkenswerte Ensembles der Nachwelt zu erhalten.

Erste Aufträge für Arbeiten sind schon vergeben

Der Stadt hatte nach jahrelangem Ringen bereits Fördermittel zur Sanierung des Schlosses erhalten. Die ersten Aufträge für den Abbruch und den Rohbau hatte der Stadtrat schon im September vergeben. Weitere 370.000 Euro Fördermittel erhält die Stadt für die Errichtung der Gedenkstätte "Frühes KZ-Sachsenburg".

Die Stadt will mit der Errichtung der Gedenkstätte ein würdiges Denkmal zu Ehren der Opfer der nationalsozialistischen Diktatur schaffen, die Erinnerung wach halten und durch politische Bildung dafür Sorge tragen, dass sich derartiges niemals wiederholt. Die Fördermittel für Schloss und Gedenkstätte stammen aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR und sind zweckgebunden einzusetzen.